Heinsberg-Unterbruch - Konzert mit besonderem Etwas

Konzert mit besonderem Etwas

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
Unterbrucher Musiker
Gekonnt inszeniert: Mit einem musikalischen „Flash Mob“ begrüßten die Unterbrucher Musiker ihre Gäste in der Mehrzweckhalle. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Unterbruch. Es hat schon was, wenn nach dem offiziellen Konzertteil beim zehnten Café-Konzert des Musikvereins Unterbruch in der Mehrzweckhalle die gespendeten Torten aufs Buffet getragen werden mit leuchten Spritzkerzen, wie man es aus den Filmen über Kreuzfahrten kennt. Zuvor galt es jedoch auch dieses Mal noch auf den Kuchen zu warten und den Klängen der Unterbrucher Musiker zu lauschen.

Und die freuten sich natürlich sehr, dass die Halle beim ersten Ton schon rappelvoll war. „Wo Ausbildung draufsteht, soll auch Ausbildung drin sein“, kündigte Vorsitzender Bastian Houben den ersten Teil des Konzerts an, den das Ausbildungsorchester mit seinen aktuell 19 Mitgliedern im Alter von sechs bis 17 Jahren bestritt. „Wir verzichten hier bewusst auf die Aufstockung fehlender Instrumente durch gestandene Musiker“, betonte Houben.

Und so dankte er neben Hannah Küppers, die den Auftritt des Jugendorchesters gemeinsam mit Alexandra von Berg moderierte, ganz besonders dem Vereinskollegen Helmut Geiser. Er hatte die Stücke so arrangiert, dass auch die jungen Mitglieder auf ihrer Blockflöte mitspielen konnten. Bei der Sternpolka leuchteten da gleich drei neue Sternchen des Vereins: Zoe Gülpen, Johann Israel und Silas Peschel hatten ihren ersten Auftritt mit der Blockflöte. Mit „Hallo Mary Lou“ und dem „Glory Hallelujah“ begeisterten die jungen Musiker natürlich vor allem Eltern und Großeltern im Saal, bevor sie Platz machten für das große Orchester, ebenfalls geleitet von Toni Hilgers.

Dabei gab es zunächst nur Töne von der Posaune, dazu dann sukzessive von Tuba, Klarinette und Trompete bis alle einstimmten in die „Ode to a Flash Mob“, basierend auf der Ode an die Freude von Ludwig van Beethoven, arrangiert von Jerry Brubaker. Erläutert wurde dieses Stück dem Publikum kompetent von Christina Hilgers und von Hannah Küppers.

Es folgte ein Ohrwurm mit „Terra di Montagne“ oder auf Deutsch „Land der Berge“ von Michael Geisler. Nicht fehlen durfte eine Filmmusik, hier war es die Musik aus dem Film „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, geschrieben von John Williams und arrangiert von Michael Story. Barocke Melodien mit Pop und Jazz verband das Concerto d‘Amore von Jacob de Haan, das dem Publikum ebenso gut gefiel wie die Polka Böhmische Liebe von Mathias Rauch.

Bei Kaffee und Kuchen unterhielt der Musikverein seine Gäste dann wie gewohnt weiter mit eindrucksvollen Märschen und anderen bekannten Melodien.

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