Erkelenz - Konzert ist ein Schritt in Richtung Start des Orgelbaus

Konzert ist ein Schritt in Richtung Start des Orgelbaus

Von: Helmut Wichlatz
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Vorfreude auf das Benefizkonzert: (v. l.) Bürgermeister Peter Jansen, Michael Forg, Pastor Werner Rombach, Kantor Stefan Emanuel Knauer, Dr. Veit Luxem, Josef Viethen und Tobias Rulle. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Freunde der klassischen Musik sollten sich den 17. Dezember unbedingt vormerken. Denn der Lions Club Selfkant lädt zu einem Benefizkonzert in die Pfarrkirche St. Lambertus ein.

Die acht jungen Musiker zwischen zwölf und 18 Jahren sind schon gestandene Musiker. Sie sind Preisträger des Landes- und Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und Mitglieder des Landesjugendorchesters NRW sowie des Bundesjugendorchesters.

Johanna Bleyer (Flöte / Violine), Jan-Henning Drees (Trompete), Hannah Forg (Violine), Nadja Haurenherm (Violine), Josephina Lucke (Klavier), Lian Schell (Violoncello) und Jana Schell (Klavier) sowie Sophie Stein (Oboe) werden zugunsten des Orgelbauvereins musizieren, der sich für eine neue Hauptorgel in St. Lambertus engagiert. Rund 1,1 Millionen Euro solle die Orgel kosten, erklärte Josef Viethen vom Orgelbauverein. Unterstützt werden die jungen Musiktalente vom Schülerchor des Cusanus-Gymnasiums sowie dem Kinderchor DoReMi und dem Vokalensemble Bella Voce. Die musikalische Leitung des Abends liegt bei Kantor Stefan Emanuel Knauer und dem Musiklehrer Michael Forg.

Dass die Wahl für das traditionelle Benefizkonzert des Lions Club auf St. Lambertus fiel, verdankt der Orgelbauverein Dr. Veit Luxem. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Erkelenz ist derzeit Präsident des Clubs und somit auch für die Wahl des Spielortes und Zwecks zuständig. So können die Förderung junger Musiker durch einen Auftritt vor großem Publikum und die Spendensammlung für den Bau der Hauptorgel verbunden werden.

Bürgermeister Peter Jansen, der neben Pastor Werner Rombach die Schirmherrschaft für das Konzert übernommen hat, betonte die Bedeutung der geplanten Hauptorgel für das kirchenmusikalische und kulturelle Angebot der Stadt.

Für den musikalischen Input sind Kantor Knauer und der Musiklehrer Forg verantwortlich. Sie haben ein Programm zusammengestellt, das sowohl Werke des Barock als auch der Moderne bietet. Von Bach, Händel und Haydn bis Schumann und Vivaldi und weiteren Komponisten reicht die Auswahl. „Das Konzert wird den Erwartungen gerecht“, betonte Viethen. Auch denen des Orgelbauvereins. Denn der hofft auf bis zu 25.000 Euro an Einnahmen für den Orgelbau. Wenn 800.000 Euro auf dem Spendenkonto sind, kann mit dem Bau begonnen werden. Das wird voraussichtlich Ende 2018 der Fall sein. Das Konzert bedeutet somit einen deutlichen Schritt vorwärts in Richtung des Ziels.

Nach dem Konzert ist ein gemütliches Beisammensein bei Orgelwein, Glühwein und Quiche im Foyer der Aula geplant. Die ist auch nötig, wenn man von „vollem Haus“ und rund 550 Besuchern in St. Lambertus ausgeht.

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