Erkelenz - Konzept für die Herzsportgruppe hat sich bewährt

Konzept für die Herzsportgruppe hat sich bewährt

Von: gp
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Günter Hoens (rechts) ließ es sich als Vorsitzender der Erkelenzer Herzsportgruppe nicht nehmen, die anwesenden Gäste persönlich zu bedienen. Foto: Günter Passage

Erkelenz. Regelmäßige Bewegung, dazu eine ausgewogene Ernährung, das ist nach Ansicht der Mediziner ein wesentlicher Bestandteil für ein gesundes Leben. Insbesondere für Menschen mit Herzkrankheiten ist ein geregelter Tagesablauf mit entsprechender Bewegung unabdingbar.

Dabei ist die Herzsportgruppe Erkelenz vielen Menschen eine große Hilfe. Nun hat sie im Kaisersaal in Immerath ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert.

Für Günter Hoens, den Vorsitzenden der Erkelenzer Herzsportgruppe, war es eine Freude, die zahlreich erschienen Gäste zu dieser Feier begrüßen zu können. Einen besonderen Gruß entbot der Vorsitzende den Vertretern der Stadt sowie den anwesenden Mitgliedern benachbarter Koronarsportgruppen. Ganz besonderer Dank aber galt den Medizinern, die seit der Gründung des Vereins intensiv um die Gesundheit der einzelnen Mitglieder bemüht sind. Besonders bedankte sich Vorsitzender Hoens bei Dr. Klaus-Dieter Winter, dem Chefarzt der Kardiologischen Abteilung im Erkelenzer Hermann-Josef Krankenhaus. „Seit seinem Amtsantritt im Erkelenzer Krankenhaus ist Dr. Klaus-Dieter Winter unser zuverlässiger Mentor.“

Verbunden mit einem besonderen Dank, begrüßte der Vorsitzende der Herzsportgruppe aber auch mit Dr. Heribert Brück und Dr. Axel Auler weitere Kardiologen, die der Gruppe ständig hilfreich zur Seite stehen. Patienten mit Herzerkrankungen gab es in Erkelenz natürlich bereits seit jeher. Aber die Idee, mit diesen Menschen Sport zu treiben, war neu. Diese hatte vor 30 Jahren der Erkelenzer Physiotherapeut Hermann-Josef Graab. Gemeinsam mit dem damaligen Chefarzt des Erkelenzer Hermann-Josef Krankenhauses, Dr. Kurt Keitel, wurde ein Konzept für den Koronarsport ausgearbeitet.

Unter dem Dach des Stadtsportverbandes Erkelenz, schloss sich die Gruppe der Versehrtensportgemeinschaft des Kreises Heinsberg an. Das Problem eines fehlenden Übungsraumes für den neu gegründeten Verein löste zunächst Hermann-Josef Graab. Er, der zu Beginn das Amt des Vorsitzenden übernommen hatte, stellte zunächst einen privaten Raum für die wöchentlichen Übungseinheiten zur Verfügung. Später gewährte die Stadt Erkelenz den Koronarsportlern kostenlose Trainingsstunden in einer städtischen Sporthalle, die bis zum heutigen Tage in vollem Umfang genutzt werden.

Das Vereinsleben beschränkt sich unterdessen nicht nur auf sportliche Aktivitäten. Mehrtägige Ausflüge und Wanderungen werden ebenso unternommen wie Radtouren. Zudem findet in den Sommerferien ein Volleyballturnier mit den Herzsportfreunden aus Korschenbroich statt. Geburtstags- und Weihnachtsfeiern runden das rundum harmonische Vereinsleben ab.

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