Kompetenz der Kardiologie wird gestärkt

Von: hewi
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Erkelenz. In der Stadthalle Erkelenz präsentierte die kardiologische Klinik des Hermann-Josef bei einem Symposium für Fachpublikum neue Operationsmethoden und technische Hilfen für Herzpatienten. Über 200 Fachärzte und Pfleger waren zum fünften Symposium gekommen.

Für den Organisator und Chefarzt der kardiologischen Klinik, Dr. Klaus-Dieter Winter, war dies ein Beleg dafür, dass das sich das Krankenhaus im Bereich der Kardiologie einen guten Namen erarbeitet hat. Eine Entwicklung, die sich auch in den Patientenzahlen niederschlägt.

Im vergangenen Jahr, so betonte Winter, wurden 4344 Patienten stationär und rund 6000 ambulant in Erkelenz behandelt. Rund zwei Drittel davon stammten nicht aus dem Erkelenzer Stadtgebiet, sondern aus dem übrigen Kreis und der weiteren Umgebung. Daher habe man auch die Zertifizierung als Ausbildungszentrum für Herzkreislauferkrankungen beantragt. Die Voraussetzungen, die die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie aufgestellt hat, konnten bereits im vergangenen Jahr erfüllt werden.

Darüber hinaus arbeitet die Klinik seit rund einem Jahr mit zwei Herzchirurgen zusammen, die an zwei Tagen in der Woche in Erkelenz mit neuen Methoden operieren und so dazu beitragen, dass die Kompetenz der Kardiologie in Erkelenz weiter gestärkt wird.

Auf dem Programm des Symposiums standen neben Fachvorträgen auch drei Live-Übertragungen aus dem OP. So konnten die Besucher erleben, wie eine kardiale Computertomografie stattfand. Dieses Verfahren erspart die Herzkatheter-Untersuchungen und wird in Erkelenz bis zu 500 Mal im Jahr eingesetzt. Auch das Einsetzten eines „Event-Recorders“ unter die Haut wurde gezeigt. Bei diesem Verfahren können Langzeitmessungen durchgeführt werden, deren Ergebnisse am PC ausgelesen werden, ohne das der Recorder entfernt werden muss. Erstmals live gezeigt wurde die Einpflanzung eines Defibrillators.

Alle technischen Hilfsmittel sind erheblich kleiner geworden und bedeuten für die Patienten weniger physische Belastung. Zu den Demonstrationen auf der Leinwand referierten Experten aus den verschiedenen Disziplinen über verschiedene Aspekte im Umgang mit den Patienten und der Alltagspraxis.

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