Kommunikation ist Trumpf auf dem Schlemmer-Markt

Von: jwb
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Isabella und Klaus Wirtz genossen das bewährte Konzept des Schlemmer-Marktes: probieren und mit Freunden plaudern. Foto: Bindels
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Annemarie und Helmut Flatten aus Aachen fühlten sich wohl bei ihrem erstmaligen Besuch des Schlemmer-Marktes. Foto: Bindels

Wassenberg. Mit der Sonne kam die Entspannung: Beim Schlemmer-Markt in Wassenberg hatten Anbieter und Gäste wieder große Freude. Während die Gäste die kleinen Köstlichkeiten genossen, freuten sich die Anbieter über die gewohnt große Nachfrage.

„Für den Gastronomen ist der Schlemmer-Markt ein optimales Event in der Region, sich zu präsentieren“, begründete Elke Weishaupt vom Unterbrucher Restaurant Altes Brauhaus in Heinsberg ihre wiederholte Teilnahme in Wassenberg. Sie bedauerte die widrigen Umstände bei der Eröffnung, auch weil sie für den Preisträger der Goldenen Schlemmer-Ente, Nelson Müller, viel Sympathie aufbrachte. Ihr zufriedenes Fazit begleitete sie mit dem Wunsch nach Änderungen im musikalischen Angebot, auch wenn sie die Live-Auftritte der Oakcity-Jazzband aus dem belgischen Maaseik erfrischend fand. „Nichts ist so stetig wie der Wandel“, nannte sie spontan auch die Idee, mal eine Modenschau miteinzubauen.

Während auf der einen Seite die Bereitschaft für den Wandel genannt wurde, erfreuten sich Gäste der Weishaupts gerade an den gewohnten Abläufen. „Ich vermisse keine ständigen Musikangebote“, formulierte Isabella Wirtz. Sie und ihr Mann Klaus bevorzugten als Stammgäste die ruhigere Atmosphäre. Der große Vorteil beim Schlemmer-Markt sei gerade, auch mit Freunden eine Unterhaltung führen zu können. Wer über die beiden Plätze rund um das Roßtor schlenderte, konnte den Eindruck bestätigt bekommen, dass – neben dem leiblichen Wohl – auch die Kommunikation ein wichtiges Element des Erfolges sein dürfte.

„Wir sind aus Aachen gekommen. Durch die Medien sind wir neugierig auf die Veranstaltung gemacht worden“, sagte Annemarie Flatten, die mit ihrem Mann Helmut die fast mediterrane Atmosphäre entspannt und zufrieden genoss. Das Ehepaar Flatten waren nicht die einzigen Gäste aus Aachen. Landrat Stephan Pusch war Gastgeber unter anderem für Jürgen Linden, den ehemaligen Aachener Oberbürgermeister und Vorsitzenden des Karlspreis-Direktoriums.

Ihr Haus präsentieren zu können und für Stammgäste und neue Kunden gewohnte Qualität zu bieten, dafür brachten die Anbieter eine Menge auf. „Wir sind ein Familienunternehmen und haben deshalb eine Entscheidung zu treffen, hier teilzunehmen und das Stammhaus für vier Tage zu schließen“, erklärte Bert Ohlenforst vom Restaurant Ohlenforst in Effeld.

Bemerkenswert war auch der „Azubi-Stand“ des Wurst-Spezialisten Karl-Heinz Esser. Gemeinsam mit der Ausbildungsbeauftragten Melanie Nister hatten die acht Auszubildenden mit Johannes Pusch, der ein Food-Management-Studium absolviert, ein interessantes Angebot an Gerichten aus den eigenen Produkten zusammengestellt. Von der Vesperplatte bis zum gegrillten Steak, modern präsentiert, traf die Palette den Geschmack der Gäste. Wenn auch unter dem wachsamen Auge des Chefs, agierten die jungen Leute gekonnt und selbstbewusst in ihrem Aufgabenbereich.

Ein Rundgang über den Schlemmer-Markt war sowohl kurzweilig wie auch abendfüllend. Die zwischenzeitlichen Auftritte der Jazzband brachten musikalische Auflockerung und trugen zur heiteren Stimmung bei.

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