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Kommentiert: Wie bei der Klassenarbeit

Ein Kommentar von Rainer Herwartz

Von „Wochen gespannten Wartens“ auf das neue Gutachten über Zustand und Zukunftsaussichten des Freibades, die nun vorüber seien, schrieben die federführenden Vertreter der Kirchhovener Bürgerinitiative.

Doch wirklich vorüber ist das „gespannte Warten“ nicht. Nicht für weite Teile der Bürgerschaft, die zu gerne ein paar klare Fakten erfahren hätten. Und erst recht nicht für die Stadtverwaltung, die immer noch auf ein schlüssiges Konzept wartet, wie denn wenigstens eines der beiden Freibäder überleben könnte. Die Oberbrucher wollen ihres in diesen Tagen vorlegen.

In Kirchhoven hüllen sich die Protagonisten bislang in Schweigen. Das lässt Raum für Spekulationen. Gibt es hier vielleicht gar keine handfeste Lösung? Oder soll sie nur nicht verraten werden, damit die Oberbrucher sie nicht noch schnell kopieren und zu ihrer eigenen machen? Irgendwie erinnert das Prozedere ein wenig an Schüler, die verhindern wollen, dass der Tischnachbar bei der Klassenarbeit abkupfert.

Vielleicht ist dies ja auch dem noch jugendlichen Alter der Kirchhovener „Freibadretter“ zuzuschreiben. Ob die Oberbrucher jetzt noch herüberschielen würden, darf bezweifelt werden. Wenn sie als Erste ein tragfähiges Konzept vorlegen, könnte ihnen das auf der Zielgeraden eine Nasenlänge Vorsprung verschaffen.

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