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Kommentiert: Die Parallelen zu Linnich

Ein Kommentar von Daniel Gerhards

Wenn man die Namen von der Rednerliste der Demonstration „Bürger stehen auf Erkelenz“ einmal in die Google-Suchmaske eintippt, dann wird umgehend klar, dass das Prädikat „friedliche Bürgerkundgebung“ mit „Spaziergang“ bloße Fassade ist. Dahinter verbirgt sich eine eindeutig rechte Gesinnung.

Wer Menschen wie den Szene-Anwalt Björn Clemens, den Ex-HoGeSa-Mann Dominik Roeseler und den NPD-Kader Karl Richter einlädt, eine Rede zu halten, der kommt nicht aus der Mitte der Gesellschaft. Clemens und Roeseler traten im November übrigens auch schon in Linnich auf. Dort lief eine ähnliche Demonstration ebenfalls unter dem Logo „Bürger stehen auf“. Auch diese Demonstration hatte einen eindeutig rechten Hintergrund.

Dass das Bündnis gegen Rechtsextremismus im Kreis Heinsberg zu einer Gegendemonstration aufrufen will, ist sehr lobenswert. Genau wie in Linnich muss es in Erkelenz gelingen, den Rechten und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Radikalen mit ihren Ansichten deutlich in der Minderheit sind. Dafür gibt es nur einen Weg: eine große, bunte, friedliche Gegendemonstration.

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