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Kommentiert: Die Apokalypse?

Ein Kommentar von Nicola Gottfroh

Studien renommierter Institutionen zeichnen ein erschreckendes, fast apokalyptisches Bild vom Fracking. Sie warnen vor den undefinierbaren Giftcocktails, die das Trinkwasser verseuchen können, sie prognostizieren massive Risiken für Mensch, Tier und Pflanzen.

Sie warnen vor den zertrümmerten unterirdischen Schichten, die im erdbebensensiblen Terrain für tektonische Störungen sorgen können und vor dem ungeheuren Landschaftsverschleiß: Man muss wissen, dass der Fracking-Betrieb alle zwölf bis 18 Monate von einem zum nächsten Bohrloch weiterzieht. Sie warnen vor der immensen Grundwasserverschwendung.

Egal, ob das Fracking auf niederländischer oder deutscher Seite auf der Agenda steht, die Risiken sind grenzüberschreitend. Und sie sind nicht guten Gewissens zu verantworten. Es werden Milliarden in Erneuerbare Energien gepumpt, um Atommeiler, deren Gefahren man endlich erkannt hat, abzuschalten. Warum, fragt sich der kritische Geist, konterkariert man bloß diese Ansätze durch Fracking, das alles andere als ökologisch daherkommt.

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