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Kommentar: Wassenberger sind gegen Tourismus und Veranstaltungen

Ein Kommentar von Daniel Gerhards

Wenn sich die Verantwortlichen der Stadt Wassenberg vornehmen, Tourismus und Veranstaltungen als wirtschaftliches Standbein für ihre Kommune aufzubauen, dann kann das nur gelingen, wenn auch die Wassenberger hinter diesem Plan stehen.

Offensichtlich ist es der Verwaltung bislang nicht gelungen, die Einwohner des Stadtzentrums ins Boot zu holen – oder sie gar für ihr Vorhaben zu begeistern. Das zeigen der Unmut der Anwohner des Gondelweiherparks und auch Kritik, die in sozialen Netzwerken immer wieder von Anwohner des Roßtorplatzes kommt.

Es ist allerdings tunlichst geboten, die Wassenberger davon zu überzeugen, dass Events, Tourismus, Gäste und vielleicht auch Ramba-Zamba gut für die Stadt sein können. Das hat Jens Imorde, Geschäftsführer des Netzwerkes Innenstadt NRW, der Verwaltung in einem Interview mit unserer Zeitung jüngst auf die Frage nach den Risiken des Gastgewerbes ins Stammbuch geschrieben: „Die Stadt muss auch für die Einheimischen attraktiv bleiben. Sie sind das Identifikationspotenzial der Stadt. Sie müssen für die Stadt brennen.“

Man könnte es auch so sagen: Kein Gast, der zu einem Fest, Markt oder Konzert kommt, möchte genervte Einheimische als Zaungäste sehen. Dann sinkt der Wohlfühlfaktor rapide. Daraus ergibt sich ein Arbeitsauftrag für die Stadtverwaltung, den sie schnellstens abarbeiten sollte.

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