Könnern zuhören und selber ausprobieren

Von: Anna Petra Thomas
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Einfach mal testen: Die Taschentrompete interessierte Emily Lehnen. Sie probiert sie zusammen mit Christian Waßong und Bas Schobbers (von links) aus. Am liebsten möchte sie aber Geige spielen, wie sie bei ihrem Besuch in der Musikschule verriet. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Zahlreicher Besucher erfreute sich der diesjährige Tag der offenen Tür in der Jugendmusikschule Heinsberg. Viele Kinder, aber auch Erwachsene hätten die Gelegenheiten genutzt, Instrumente auszuprobieren, lautet das Resümee von Schulleiter Theo Krings.

Auch viele Kinder aus den Grundschulen in Birgelen, Dremmen, Haaren und Wassenberg seien gekommen, um sich für die im kommenden Jahr startenden Bläserklassen ihr Instrument auszusuchen.

Musikalische Früherziehung

Im Programm der Vorführungen machten die Kinder in der Früherziehung den Anfang. Da die Musikalische Früherziehung für sie jetzt zu Ende geht, nutzten auch sie im Anschluss die Gelegenheit, verschiedene Instrumente auszuprobieren.

Viel Spaß machte es den Kindern, sich an der Instrumenten-Rallye zu beteiligen. Für jedes ausprobierte Instrument gab es einen bunten Stempel. Wer alle auf einer Karte gesammelt hatte, bekam als Preis einen Luftballon oder einen Radiergummi mit Toni, dem Musikschulkäfer.

Doch nicht nur Kinder waren zu Besuch. „Es waren viele Besucher in allen Altersklassen, die fleißig probiert haben“, sagte Krings. „Viele Leute sind immer noch erstaunt, dass man auch als Erwachsener bei uns lernen kann. Unsere älteste ‚Schülerin‘ ist immerhin 80 Jahre alt.“

Die Streicherklasse des Kreisgymnasiums und Streicherensembles der Musikschule präsentierten sich ebenfalls. Bei den Ensembles wurde an diesem Tag das Mitmachangebot von jungen Musikern genutzt, die bislang noch nicht im Ensemble spielen. „Einfach probieren“, lautete das Motto.

So richtig in Schwung

Bei der offenen Probe des A-cappella-Chors Beilage Extra sangen und klatschten die Besucher schon mit. Richtig in Schwung kamen sie dann bei der Mitmachprobe der St. Mary‘s Singers, einem Gospelchor unter Leitung von Biem van Hoften.

Nicht zu vergessen die Heinsberger Besonderheit eines Klavierorchesters, genannt die Tastendrücke(r)berger. Dafür wurde alles, was Tasten hat, im Rondell versammelt: Zwei Flügel, E-Pianos und Keyboards. Speziell dafür von Frank Ollertz komponierte Stücke kamen zur Aufführung und ernteten ebenfalls viel Applaus.

Schließlich nutzten einige Besucher auch die Gelegenheit, in eine Kammermusikprobe mit den Fortgeschrittenen hinein zu hören. „Zuerst meint man: Das ist doch schon gut, und was der Lehrer bemängelt, höre ich wahrscheinlich sowieso nicht“, erklärte einer der Zuhörer. „Doch dann merkt man, wie stark sich das ändert. So als wäre es ein anderes Stück.“

Zum Abschluss des Tages präsentierte sich der Kammerchor unter dem Motto „Brahms zum Mitmachen“. Derzeit läuft die Anmeldeperiode für die Musikalische Früherziehung und die Instrumentenausbildung.

Das neue Schuljahr beginnt am 1. September.

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