Knappen halten Gedenken an Kumpel wach

Von: hewi
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Gelebte Tradition: In ihrer schmucken Bergmannstracht zogen zum Barbarafest wieder die Knappen durch Hückelhoven-Hilfarth. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. Bei der Barbarafeier gedachte der Knappenverein St. Barbara der Bergleute, die auf Sophia-Jacoba untertage den Tod fanden. Traditionell wird dann um den Patronatstag der heiligen Barbara nach einem Umzug durch den Ort am Gedenkstein in der ehemaligen Bergmannssiedlung in Hilfarth ein Kranz niedergelegt.

Vize-Bürgermeister Dieter Geitner erinnerte an das wohl bekannteste Grubenunglück Deutschlands, das „Wunder von Lengede“, das vor 50 Jahren stattfand. Damals, so betonte Geitner, habe sich gezeigt, dass die Beharrlichkeit und die Kenntnisse der Verhältnisse unter Tage die Rettung der verschütteten Kumpel ermöglicht hätten.

Unter den Gästen waren auch die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Axer, MdL Gerd Hachen und der Vorsitzende des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, Günther Merkens. Musikalisch wurde die Gedenkfeier vom Instrumentalverein Hilfarth und der Bergkapelle Sophia-Jacoba gestaltet.

Beeindruckend war der Einzug der Knappen mit ihren Grubenlampen in die verdunkelte Hilfar-ther Kirche, wo Pfarrerin Irene Schlawin und ihr katholischer Amtskollege Jose Kalupilankal einen ökumenischen Gottesdienst abhielten. Für die musikalische Gestaltung zeichneten die Bergkapelle Sophia-Jacoba und der MGV Hückelhoven-Kleingladbach verantwortlich. Ein musikalischer Höhepunkt war das „Highland Cathedral“, das der Ratheimer Rainer Wagner auf dem Dudelsack vortrug.

Langjährige Treue

In der Vereinsgaststätte Windelen wurde der Abend bei Musik und Tanz beendet. Dabei wurden Rainer Wagner und Robert Meyer für ihre 15-jährige Mitgliedschaft geehrt.

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