Kleine Zirkuskünstler erfahren beim Projekt Grenzen

Von: gp
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Einmal Zirkusakrobat zu sein: Dieser Wunsch erfüllte sich für die Schülerinnen und Schüler der Erkelenzer Pestalozzischule. Sie durften all das vorführen, was sie in einem Zirkus-Workshop erlernt haben. Foto: Passage

Erkelenz. „Vorhang auf !“ hieß es in der Erkelenzer Pestalozzischule. Einmal dem Schulalltag entfliehen, einmal etwas ganz anderes und dennoch ungemein Wichtiges erlernen – statt Mathe und Deutsch waren diesmal Zauberei, Akrobatik und Clownerie angesagt.

Nach vielen Tagen der Zusammenarbeit mit dem Zirkus Soluna und intensiven Vorbereitungen stand das Projekt. Gemeinsam mit ihrem gesamten Kollegium hatte Schulleiterin Christiana Roob den viertätigen Auftritt der Nachwuchsakrobaten und Zauberer vorbereitet.

Eingeleitet wurde die Projektwoche durch Schnuppern in Workshops, um sie anschließend einem Zirkusthema zuzuordnen. „Neues zu erfahren“ lautete das pädagogische Ziel. Grenzen erleben und zu spüren, wie es sich anfühlt, diese Grenzen zu überwinden. Vor fremdes Publikum zu treten und für die gebotenen Leistungen Applaus zu erhalten, dies war letztlich eines der gesteckten Ziele.

Gleichzeitig sollte das Selbstvertrauen der Protagonisten durch eine Mischung aus Herausforderung, einem spannenden Erlebnis sowie Grenzerfahrung eines jeden Einzelnen gestärkt werden. Ebenso sollten wichtige Kompetenzen im Bereich Kreativität, Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Respekt geschult werden. Talente und Stärken wurden sichtbar und ließen die Nachwuchsakrobaten- und Künstler als wichtigen und notwendigen Teil der Gesellschaft in den Vordergrund treten.

Sehenswert waren die zahlreichen Kunststücke der kleinen und großen Künstler, die ihre Darbietungen tagelang schweißtreibend einstudiert hatten. Kräftiger Applaus und die Begeisterung der zahlreichen Besucher, die jeden Platz in der zur Manege umfunktionierte Aula besetzen, waren der Lohn für diese Leistungen.

Die Besucher zeigten sich überrascht von den Künsten der Zauberer, Akrobaten, Fakire und Jongleure. Mit jedem Applaus wurden die Künstler selbstsicherer und gelassener. Das Ziel „Zusammen sind wir stark“ wurde zur vollen Zufriedenheit aller erreicht.

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