Heinsberg - Kita: Mindestens fünf Jahre wird das Land jetzt Fördergeld zahlen

Kita: Mindestens fünf Jahre wird das Land jetzt Fördergeld zahlen

Von: anna
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Gute Neuigkeiten für die städtische Kindertagesstätte an der Sittarder Straße in Heinsberg. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Die städtische Kindertagesstätte an der Sittarder Straße in Heinsberg wird zu einer „plusKITA“. Als solche hat sie der städtische Jugendhilfeausschuss mit einem einstimmigen Beschluss anerkannt. Eine „plusKITA“ ist laut Kinderbildungsgesetz eine Einrichtung mit einem hohen Anteil von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf, was die frühkindliche Bildung betrifft.

Bis Ende 2015 war die Kita an der Sittarder Straße im Rahmen des Bundesprogramms „Sprache und Integration“ aufgrund ihres hohen Anteils von Kindern mit Migrationshintergrund gefördert worden. Das sind in dieser Einrichtung 51 von insgesamt 71 Kindern, also fast 72 Prozent. Die Förderung umfasste die Personalkosten einer Fachkraft mit einem Stundenumfang von 19 Stunden.

Das Kinderbildungsgesetz bietet der Stadt jetzt die Möglichkeit, für ihre neue „plusKITA“ einen Landeszuschuss zu beantragen. Die Höhe steht in Zusammenhang mit dem Anteil der Kinder unter sieben Jahren in Familien, die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts beziehen. Der Zuschuss beträgt mindestens 25 000 Euro pro Jahr, und die Aufnahme in die Förderung erfolgt laut Gesetz in der Regel für fünf Jahre.

Jugendamtsleiter Bernd Kleinjans freute sich sehr, dass die bisher „sinnvolle Förderung“ jetzt weitergeführt werden kann, „nicht nur sprachlich, sondern auch integrativ“, erklärte er. Die Situation in der Kita habe jedoch nichts mit den aktuellen Flüchtlingszahlen zu tun, räumte Kleinjans ein. Sie habe sich bereits in den vergangenen Jahren so entwickelt.

Darüber hinaus stimmte der Jugendhilfeausschuss den Planungen der Heinsberger Kindertagesstätten in Bezug auf die Bildung von Gruppen und die jeweils angebotenen Betreuungszeiten für das Kindergartenjahr 2016/17 zu. Er folgte schließlich ebenso einstimmig dem Vorschlag des Jugendamts zum Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Suchtkrankenhilfe und der Jugendhilfe zwecks Zusammenarbeit mit Eltern, die von Suchtmitteln abhängig sind oder sich in einer Substitutionsbehandlung befinden.

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