Kirchhovener Theatergruppe bringt „All‘ welle Lisbet“ auf die Bühne

Von: Anna Petra Thomas
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Spaß ist auch bei den Proben im Keller immer programmiert bei der lustigen Kirchhovener Theatergruppe, die am 20. und 21. Januar ein neues Stück aufführt in der Mehrzweckhalle an der Brunnenschule. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Wenn Gerd Geiser seine dicke Hornbrille und seinen Hut aufsetzt, dann ist es wieder soweit: In Kirchhoven und inzwischen auch weit darüber hinaus dürfen sich die Freunde des Theaters auf ein neues Stück der Kirchhovener Theatergruppe freuen.

„All‘ welle Lisbet“ (Alle wollen Lisbet) heißt in diesem Jahr das Lustspiel in drei Akten von Walter G. Pfaus, das die 15 Akteure in bewundernswerter Perfektion und in Kirchhovener Platt auf die Bühne bringen wollen.

Dafür proben sie derzeit fleißig im Keller unter der Mehrzweckhalle, auf deren Bühne gleich darüber ihr neues Stück am Freitag, 20. Januar, um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) beim Theaterabend Premiere feiern wird. Tags darauf, am Samstag, 21. Januar, führen sie es im Rahmen des Familienabends der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft noch einmal auf. Der Familienabend beginnt ebenfalls um 20 Uhr. Hier gehören zum Programm noch eine Gesangsdarbietung des Kirchenchores Heinsberg und Kirchhoven sowie eine Verlosung. Der Eintritt ist frei.

Gerd Geiser verkörpert in diesem Jahr Hans „Schäng“ Schmitz, der mit seiner Schwester Lisbet Küppers (Petra Claßen) und den Eltern auf einem Bauernhof lebt. Die noch rüstige Oma Schmitz (Kerstin Baltes) und der Opa Schmitz (Christoph Geiser) bringen hier den Alltag manchmal ganz schön durcheinander. Es gibt aber auch immer wieder Streitigkeiten zwischen den Geschwistern, wenn Schäng betrunken vom monatlichen Kartenspielen mit dem Pastor Hubert Engel (André Geffers) nach Hause kommt.

Per Heiratsanzeige

Dann bleibt nämlich die Hofarbeit auch noch neben dem Kochen, Waschen, Buchführen und dem Nebenjob bei der Verwaltung an Lisbet hängen. Damit soll aber jetzt Schluss sein. Lisbet beschließt, mit ihrer Tochter Petra (Sabine Heggen) durch eine Heiratsanzeige eine Frau für den Schäng zu finden. Zugleich möchte der Pastor Lisbet als seine neue Haushälterin gewinnen.

Als dann der Installateur Ralf Lottermann (Jürgen Houben) zur Reparatur des Wasserhahns vorbeikommt, bringt dieser Lisbets Stimmungswelt völlig durcheinander. Und auch die erste Heiratskandidatin namens Uschi Hammer (Vera Mausberg), eine ehemalige Klassenkameradin von Lisbet, trifft auf dem Hof ein. Das Chaos ist perfekt, als auch noch Claudia Schöner (Nadine Hörter-Timmermanns), zufällig mit ihrem Wagen vor dem Hof stehen bleibt.

Verliebt sich der Schäng doch noch? Findet Pastor Engel eine neue Haushälterin? Und wer bekommt nun Lisbet? Wer auch in diesem Jahr mit seinen arg strapazierten Lachmuskeln bis zum dritten Akt aushält, bekommt Antworten auf all diese Fragen.

Waltraud Philippen führt Regie

Für die Regie zeichnet auch in diesem Jahr wieder Waltraud Philippen verantwortlich. Bewährt unterstützt wird die Gruppe zudem von Souffleuse Katja Ohligschläger, von Jaqueline Günther in der Maske und von den Bühnenbauern Peter Geiser, Alfred Nießen, René Timmermanns und Thomas Jopen.

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