Wassenberg - Kirchenvorstand berät nicht über Grundstücksverkauf

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Kirchenvorstand berät nicht über Grundstücksverkauf

Von: ger
Letzte Aktualisierung:

Wassenberg. Der Vorschlag von Kämmerer Willibert Darius trifft vorerst nicht auf positive Resonanz beim Kirchenvorstand der Gemeinde St. Marien Wassenberg.

Darius will, dass die Kirche Grundstücke am Kiesbaggersee in Forst an die Firma GMG Ophoven Kies verkauft, dann könnte auch die Stadt mit ihren eigenen Grundstücken Kasse machen. Diesen Vorschlag hatte der Kirchenvorstand schon einmal abgelehnt, weil er negative Folgen für Anwohner und Umwelt befürchtet.

Nun hat Darius seine Idee erneut ins Spiel gebracht, um gestiegene Kosten für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen zu decken. Im Kirchenvorstand habe sich die Meinung zu dem Thema allerdings nicht geändert, sagte Pfarrer Thomas Wieners am Mittwoch. Vielmehr sei die Resonanz aus der Bevölkerung negativ. Das heißt, dass sich der Kirchenvorstand derzeit nicht mit dem Thema befasst. Sollte der Rat offiziell an die Kirche herantreten, werde man aber über die Frage beraten.

Nach dem Beitrag in unserer Zeitung hat es im sozialen Netzwerk Facebook ebenfalls ablehnende Reaktionen auf den Vorschlag des Kämmerers gegeben. Auch dort werden negative Auswirkungen für die Anwohner in Ophoven genannt. Den möglichen Grundstücksverkauf mit der Flüchtlingsfrage in Verbindung zu bringen, bezeichneten mehrere Menschen bei Facebook als „schäbig“.

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