Kirchenmusikwoche ragt aus dem vollen Terminkalender heraus

Von: hewi
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Erkelenz. Kirchenmusikalisch ist die Pfarre Christkönig im Bistum ein Schwergewicht. Mit festlichen Hochämtern, Konzertreihen und bekannten Namen der Kirchenmusik und Klassik schafft Kantor Stefan Emanuel Knauer ein kirchenmusikalisches Programm, das auch außerhalb von Erkelenz sein Publikum hat.

Auch für dieses Jahr präsentiert Knauer wieder ein anspruchsvolles Programm.

Am Karfreitag, 25. März, beginnt es mit dem Passionskonzert „In croce“. Dabei handelt es sich um eine Premiere, denn erstmals werden auch Kompositionen von der zeitgenössischen russischen Komponistin Sofia Gubaidulina in textlicher Bearbeitung durch den Willicher Literat und Kirchenmusiker Marcell Feldberg vorgestellt. Vorgetragen werden sie von Manfred Bühl. Weiterhin sind der ARD-Preisträger Emanuel Wehse am Violoncello und die Echo-Gewinnerin Ute Gremmel-Geuchen an der Orgel zu hören. Schon zwei Tage später, am 27. März, geht es am Ostersonntag mit dem festlichen Osterhochamt und Werken von Franz Xaver Brixi und Georg Friedrich Händel weiter. Unter Knauers Leitung werden unter anderem Mitglieder der Düsseldorfer Philharmonie, des Kirchen- und Projektchores St. Lambertus und der Schola Gregoriana sowie die Solisten Susan Kuhlen (Sopran), Eva Nesselrath (Alt), Nedialko Peev (Tenor) und Manfred Bühl (Bass) zu hören sein.

Und hochkarätig geht es weiter. Nicht zu vergessen sind das Festkonzert in Venrath zum 25-jährigen Jubiläum der Mönch-Orgel in der dortigen Kirche St. Valentin am 17. April. „Die Mönch-Orgel gehört vom Klang her zu den schönsten Orgeln im Stadtgebiet“, betonte Knauer bei der Vorstellung des Jahresprogramms im Kolpinghaus. Beim festlichen Hochamt zu Christi Himmelfahrt am 5. Mai werden die Akteure mit Telemanns Solokantate „Es fahret Jesus auf“ spielen.

Zur 2. Erkelenzer Musiknacht am 13. Mai begibt sich Knauer mit den Saxophon- und Orgelimprovisationen sowie Rezitationen und Klangschalen in der Krypta auf experimentelle Wege. Schon zwei Tage später steht das festliche Pfingsthochamt mit gregorianischen Gesängen zum Fest auf dem Programm. Neben der Schola Gregoriana wird die Mezzosopranistin Prof. Mechthild Georg zu hören sein.

Ein Leckerbissen für Gourmets und Musikfreunde gleichermaßen wird die musikalische Orgelnacht am 3. Juni sein. Drei musikalische Darbietungen in St. Lambertus werden von einem passenden Menü im Pfarrzentrum begleitet. Neben Bühl und Knauer werden auch Prof. Andreas Schröder aus Karlsruhe und Otte Maria Krämer aus Straelen an der Orgel zu hören sein. Krämer wird Orgelimprovisationen zu dem bekannten Stummfilm „Der Galiläer“ spielen.

Nicht fehlen dürfen im kirchenmusikalischen Jahr auf St. Lambertus die Angelus-Konzerte, die Knauer mit seinem Amtsantritt in der Erkelenzer Pfarre ins Leben rief. Mittlerweile zum neunten Mal finden jeden zweiten und vierten Samstag von Mai bis September die halbstündigen Konzerte und Meditationen über geistliche Texte mit wechselnden Orgelmusikern statt.

Höhepunkt des Programms ist die 13. Erkelenzer Kirchenmusikwoche. Sie beginnt am 17. September um 18.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Lambertus mit dem Einführungsvortrag „Der Messias“, den Pfarrer Dr. Roland Scheulen über Händels Komposition hält. Die Komposition selbst in einer Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart wird einen Tag später in großer Besetzung in St. Lambertus zu hören sein. Weiter geht die Kirchenmusikwoche mit einem Cembalokonzert in der neuen Turmhalle, die durch den Einbau der Empore am Haupteingang der Kirche entstanden ist. „Unter der Empore ist ein völlig neuer Klangraum entstanden“, erläuterte Knauer. Diesen werde Ute Gremmel-Geuchen mit Werken von Bach, Couperin, Ligeti und anderen Komponisten akustisch in Szene setzen. Letztes Konzert der Kirchenmusikwoche ist am 25. September ein Konzert für Violine und Orgel mit Werken von Riemenschneider, Rheinberger und anderen. Knauer begleitet dabei die Violinistin Nevena Buchkremer an der romantischen Chororgel.

Das Konzert „Requiem“ für Posaune und Orgel wurde bewusst auf den 29. Oktober gelegt, um die Menschen auf Allerheiligen einzustimmen. Der Nettetaler Posaunist Hansjörg Fink und der Basilikaorganist Elmar Lehnen aus Kevelaer werden gemeinsam über das gregorianische Requiem improvisieren.

Beim festlichen Hochamt am 1. November wird Rheinbergers „Missa Puerorum“ den musikalischen Rahmen setzen.

An den vier Adventssamstagen finden unter dem Titel „Komm, du Heiland aller Welt!“ jeweils 30-minütige Konzerte mit Musik und Texten zum Advent statt.

Seinen Abschluss findet das kirchenmusikalische Jahr in St. Lambertus am ersten Weihnachtsfeiertag mit dem festlichen Weihnachtshochamt und Musik von Joseph Haydn.

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