Kirchenchor: Die Barockmusik im Fokus

Von: hewi
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Gaben ein gelungenes Konzert: Der Kirchenchor der evangelischen Gemeinde Erkelenz, Kammerorchester und Solisten. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Die Barockmusik stand im Fokus des alljährlichen Chorkonzertes, zu dem der Kirchenchor in die evangelische Kirche eingeladen hatte. Unterstützt wurde der Chor unter Leitung von Kantorin Annette Wagner von einem siebenköpfigen Kammerorchester, Solisten und dem Kantor der Pfarre Christkönig, Stefan Emanuel Knauer, an der Orgel.

Im vergangenen Jahr hatte sich der Chor dem Werk Mendelssohns gewidmet. Diesmal, so betonte Kantorin Wagner bei der Begrüßung, stehe mit dem Barock eine Epoche auf dem Programm, die fulminante Musik verspreche. Gleich zur Eröffnung legten die Musiker mit dem „Singt, o singt dem Herrn“ von Henry Puccell die Messlatte hoch an. Nach einem instrumentalen Auftakt setzte der Chor ein und bot den Solisten die Möglichkeit, Passagen der Komposition einzeln oder im Duett hervorzuheben.

Nach einer Lesung folgte Bachs „Toccata und Fuge“ in der C-Dur-Fassung. „Was Gott tut, das ist wohl getan“, hieß es in Bachs Kantate. Nach dem Chor ging es in die Rezitative und Arien über, die die Solisten vortrugen. In einer der Arien musste die Melodienstimme jedoch von einer Geige übernommen werden, da die Sopranistin kurzfristig absagen musste.

Im Wechsel mit der Musik folgten Lesungen. Auf Bach folgte so das „Hohelied der Liebe“ aus der Feder von Dietrich Bonhoeffer. Bei Bachs „Herr Jesu Christ, dich zu uns wende“ in der Choralbearbeitung konnte Kantor Knauer sein Können an der Orgel präsentieren und einbringen.

Es folgte Vivaldis „Magnificat“. Von dieser Komposition existieren zwei Versionen, wie Wagner betonte. Für das Konzert habe man sich bewusst für die Version entschieden, die sich von der Konzeption her eher am Chor orientiere, erläuterte Wagner. Stimmgewaltig setzten Chor, Solisten und Musiker mit dem letzten Teil „Gloria patri“ einen fulminanten Schlusspunkt hinter ein gelungenes Konzert.

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