Heinsberg-Kempen - Kirchenchor Cäcilia Kempen: Festkonzert mit vielen Glanzpunkten

Kirchenchor Cäcilia Kempen: Festkonzert mit vielen Glanzpunkten

Von: anna
Letzte Aktualisierung:
15690817.jpg
Ganz traditionell, aber auch modern wie hier mit Solistin Amelie Krings und Markus Bartz (links) am Flügel begeisterte der Kirchenchor Cäcilia Kempen bei seinem Jubiläumskonzert. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kempen. Festlich, mit einer Tradition aus den 150 Jahren seines Bestehens, und zugleich modern und mit Unterstützung ganz junger Musiker der Zeit gemäß präsentierte sich der Kirchenchor Cäcilia Kempen anlässlich seines Festkonzerts in der voll besetzten Pfarrkirche.

Es war der Höhepunkt eines Veranstaltungsreigens im Jubiläumsjahr. Unter dem Titel „Halleluja“ hatte der 48 Mitglieder zählende Chor unter der Leitung von Leon Eurlings ein breit gefächertes Programm einstudiert, in das Vorsitzende Renate Rießen die Zuhörer einführte. „Halleluja“ sei ein Ausruf, um Gott zu preisen und zu danken, aber auch einer, um seiner Freude Ausdruck zu verleihen, erklärte sie. „Wir sind mächtig stolz und dankbar zugleich, dass wir unsere Vereinstradition über einen Zeitraum von 150 Jahren erfolgreich fortführen konnten. Nicht unerwähnt ließ sie, dass der Termin des Konzerts genau 150 Jahre zuvor der Gründungstag des Chors gewesen war.

Mit „Lobe den Herren“, der Choralmotette Nr. 2 des deutschen Komponisten und evangelischen Kirchenmusikers Hugo Distler, eröffnete der Chor im Altarraum der Kirche à cappella sein Konzert. Es folgte die Motette „Ave verum corpus“, eines der letzten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei begleitete Ed Coenen den Chor am Klavier, ebenso wie bei dem Lied „Kehre heim“ zur Melodie von Antonin Dvoák aus dem zweiten Teil seiner neunten Symphonie mit einem Text von Leon Eurlings.

Mit Theo Krings am Klavier interpretierte der Altsaxophonist Xavier Scheepers dann die Aria von Eugène Bozza, bevor er den Chor wieder mit Ed Coenen am Klavier in dem auf Deutsch vorgetragenen Lobgesang „Cantique de Jean Racine“ von Gabriel Fauré unterstützte. Mit dem „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel rundete der Chor sein Programm vor dem Gastauftritt des jungen Pianisten und Sängers Markus Bartz gekonnt ab. Bartz präsentierte dem Publikum zwischen „Everglow“ von Coldplay und „Close Your Eyes“ von Rhodes mit „Schau nicht weg“ auch einen eigenen Song, der das Publikum ebenso begeisterte.

Der Chor widmete sich danach zunächst den Kompositionen von Pascale Thibaut. Er sang „Das Morgenlicht“, danach drei kurze Gospels: „Herr, Du lädst uns ein zum Gebet“, „Führ´ mich“ und „Ehre sei Gott allein“. Begleitet von Ed Coenen am Klavier, Xavier Scheepers am Altsaxophon und Markus Hausmanns am Schlagzeug, erklang in der Kirche mit dem „Adiemus“ ebenso überzeugend dargeboten ein Lied in einer gar nicht existenten Kunstsprache, das Karl Jenkins einst als Werbespot für eine Fluggesellschaft komponiert hatte.

Als Solistin setzte Amelie Krings mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen, begleitet von Markus Bartz am Klavier, einen weiteren Glanzpunkt in den Himmel dieses Konzerts, das am Ende noch aktuelle Pop- und Filmmusik bot. „Halleluja, sing ein Lied“ sang der Chor wie die Popgruppe Milk and Honey in einer Bearbeitung von Peter Schnur. Und mit „Hail Holy Queen“ aus dem Film „Sister Act“ mit Whoopy Goldberg (arr. Pascale Thibaut) holte er sogar noch ein bisschen Kinoglanz ins Kirchenschiff. Minutenlanger Applaus und Ovationen waren ihm gewiss, und so ließ er ganz zum Schluss sogar noch einmal das „Adiemus“ rund um den Altar erklingen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert