Kindertheater: Hohe Qualität und viele kleine Zuschauer

Von: Helmut Wichlatz
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Veranstaltungsort von drei Theateraufführungen: die Leonhardskapelle. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Auch in der kommenden Theatersaison werden wieder vier Stücke für die kleinsten Zuschauer ab drei Jahren auf dem Programm stehen. „Das Kindertheater ist ein fester Bestandteil unserer Theaterplanung“, betonte der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen, der in dieser Funktion auch für das Kulturprogramm der Stadt zuständig ist.

Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung des Kreiswasserwerkes, das auch diesmal wieder seinen Beitrag leistet. „Wir wollen nicht den Mainstream fördern“, betonte Geschäftsführer Michael Leonards, der ebenfalls zur Vorstellung des Programms in die Stadthalle gekommen war. Dass das Kindertheater so gut angenommen wird, sei für ihn Verpflichtung, auch weiterhin mit im Boot zu sein.

Das ist gut so, denn ohne die Unterstützung durch Sponsoren könnte die Stadt kein so hochwertiges Programm für Kinder auf die Beine stellen, betonte Christoph Stolzenberger, Geschäftsführer der städtischen Kultur GmbH. „Die Auswahl der Stücke hängt natürlich vom Budget ab“, erläuterte er.

In der letzten Saison lag man mit den Stücken goldrichtig, denn jede Veranstaltung war ausverkauft. Mit „Das kleine Gespenst“ hatte man dann auch noch den Sprung aus der Leonhardskapelle in die Stadthalle geschafft. Dies will man in der kommenden Saison mit „Die kleine Hexe“, das ebenfalls von Otfried Preußler stammt, erneut schaffen.

Bei der Programmvorstellung war auch die Europaschule mit an Bord. Denn deren Schüler der Kunst AG haben die Plakate zu den Theaterstücken entworfen. „Die Anfrage der Kultur GmbH hat uns sehr gefreut“, betonte Konrektorin Bettina Peiffer. Die beiden Kunstlehrer Kai Peterek und Julia van Helden nahmen mit ihren Schülern diese Herausforderung gerne an und setzten die Auftraggeber mit den Ergebnissen schwer unter Druck.

„Die Auswahl war sehr schwer“, bestätigte Stolzenberger angesichts der Qualität der rund 20 eingereichten Vorschläge. Schließlich fiel die Wahl für das Plakat von „Die zweite Prinzessin“ auf die Arbeit von Manielat Lachmann, „Elmar, der buntkarierte Elefant“ wird mit einem Entwurf von Juliana Hagedorn beworben. „Die kleine Meerjungfrau“ wurde von Inge Geschwind auf Papier gebracht und „Die kleine Hexe“ von Janina Lafarré.

Die anderen Arbeiten sind teilweise an den Wänden der Europaschule zu sehen, wie Sarah Winkels und Jasmin Hermanns verrieten. Sie waren gemeinsam mit Zoe Röder gekommen, um den „Forderkurs Kunst“ zu vertreten. Denn in Zukunft wird wohl weiter auf die Zusammenarbeit mit den kreativen Europaschülern gesetzt, wie Stolzenberger und seine Kollegin Christina Meyersieck versicherten.

Neu ist auch, dass Plätze für die vier Aufführungen auch im Abo gesichert werden können. Durch das Familien-Abo und Sonderpreise für Gruppen wollen die Kulturmacher sicherstellen, dass möglichst viele Kinder erreicht werden. „Teilhabe an Kultur ist wichtig für die persönliche Entwicklung“, betonte Leonards.

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