Erkelenz - Kinderschutzbund erweitert sein Angebot

Kinderschutzbund erweitert sein Angebot

Von: Helmut Wichlatz
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Michael Kutz (3.v.r.) und seine Mitstreiter im Vorstand des Kinderschutzbundes Erkelenz: Kutz wurde einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Der Kinderschutzbund hat sein Angebot seit dem Umzug in die neue Geschäftsstelle an der Aachener Straße ausbauen können. Dies berichtete der Vorsitzende Michael Kutz auf der Mitgliederversammlung. Ein Highlight des vergangenen Jahres war sicherlich das „U-Boot“.

Hinter dem submarinen Namen verbirgt sich ein großer Bauwagen voller Spiele und Überraschungen, den sich die Jugendämter oder Institutionen im Kreis beim Kinderschutzbund leihen können. Auch das Menschenkickerturnier im Juli fand regen Anklang.

Doch neben Spiel und Unterhaltung ist das Geschäft des Kinderschutzbundes vor allem der Einsatz zum Wohle und für die Rechte der Kinder. Deshalb engagiert sich der Kinderschutzbund in der regionalen Armuts- und Arbeitsmarktkonferenz. „Armut ist auch ein Thema, das Kinder sehr betrifft“, betonte Kutz.

Der Kassenbericht, der die erfolgreiche Arbeit des Kinderschutzbundes auch in Zahlen dokumentierte, weist aus, dass der Kinderschutzbund in den sechs Jahren seines Bestehens rund 120.000 Euro umgesetzt hat. Dabei wird die Arbeit von den rund 70 Mitgliedern ehrenamtlich geleistet.

Seit rund anderthalb Jahren wird in den Räumen des Kinderschutzbundes auch der begleitete Umgang für die Jugendämter Erkelenz, Hückelhoven und Heinsberg angeboten.

Kutz wurde bei den Vorstandswahlen einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ebenso seine Stellvertreterin Annegret Steingießer. Ihr zur Seite steht nun Rainald Rambo. Für die Finanzen zeichnet künftig Dirk Bohmer verantwortlich. Er tritt damit die Nachfolge von Guido Berndsen an. Berndsen bleibt dem Vorstand aber als neuer Schriftführer erhalten. Als Beisitzer wurden Andrea Schweda-Ostendorf, Silvia Ebeling, Harald Schlösser und Jacqueline Raijmaekers bestimmt. Franz Thiel und Klaus Steingießer werden beim nächsten Mal die Kasse prüfen.

Im Hinterhof an der Aachener Straße stehen dem Kinderschutzbund rund 90 Quadratmeter zur Verfügung. In den Räumen findet betreuter Umgang ebenso statt wie Gruppenarbeiten, zum Beispiel die der sogenannten „Bauxhofgruppe“ um die ehemalige Ratsfrau Irmgard Keusemann.

Noch in diesem Jahr ist die Einrichtung fester Sprechstunden geplant, erklärte Kutz. Diskutiert werden derzeit mindestens zwei Stunden täglich. Für die Zeit nach Ostern ist auch ein Flüchtlings-Café geplant. Das Angebot richtet sich an junge Flüchtlingsfamilien mit Kleinkindern, die noch nicht in der Kita betreut werden.

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