Kinder schmücken Osterbrunnen

Von: Helmut Wichlatz
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Bunte Pracht: Der Brunnen auf dem Erkelenzer Markt wurde von mehr als 100 Kindern geschmückt (oben). Willi Pflipsen und Karl Mones sorgten mit den Kindern in Granterath für den Osterschmuck. Foto: Wichlatz

Erkelenz/Granterath. Viele kleine fleißige Hände verwandelten den Brunnen auf dem Erkelenzer Markt wieder in einen farbenfrohen Osterbrunnen. Zum mittlerweile 21. Mal waren Kinder der Erkelenzer Kindergärten eingeladen, um den Brunnen mit selbstgefärbten Eiern zu schmücken.

Mehr als 100 Kinder aus dem Familienzentrum an der Westpromenade, der Johanniter Kindertagesstätte am Karolingerring, der katholischen Kita St. Lambertus, der Kita am Bauxhof und des Kindergartens Mitte waren gekommen.

Empfangen wurden sie von Theo Schläger und dem Katzemer Kinderchor sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Walter von der Forst.

Nachdem der Kranz geschmückt war, wurde er mit einem Kran hinauf in die Luft gezogen und dann über dem Brunnen abgelassen. Das Ganze wurde natürlich vom Jubel und den Anfeuerungsrufen der Kinder begleitet.

Nach getaner Arbeit gab es Präsente für die Osterhelfer und Musik von Theo Schläger und seinen jungen Künstlern. „Eins, zwei, drei, Osterei“ schallte es über den Markt, der während der Ostertage wieder einen farbenfrohen Blickfang hat. Als Belohnung bekamen die jungen Sänger einen „Bummelpass“ für den nächsten Lambertusmarkt.

Die Idee für den Osterbrunnen stammt von Ehrenbürgermeister Theo Clemens, der den Brauch während seiner Amtszeit als Bürgermeister einführte.

Auch in Granterath wurde ein Brunnen österlich geschmückt: Gemeinsam mit den Kindern des Granterather Kindergartens verschönerte die Dorfgemeinschaft den Brunnen an der Mehrzweckhalle. Dieser Brauch wurde vor zwölf Jahren eingeführt, wie Karl Mones von der Dorfgemeinschaft erläuterte. Gemeinsam mit Willi Pflipsen bereitet er das Gestell vor, das über den Brunnen gestellt wurde und an dem dann die Kinder ihre selbstbemalten Ostereier aufhängen konnten.

Der Brunnen ist eine Arbeit der vor elf Jahren verstorbenen Erkelenzer Künstlerin Ursula Klügel, an die derzeit auch im Haus Spiess im Rahmen der Ausstellung „Made in Erkelenz“ erinnert wird. Bekannter als der Granterather Brunnen ist sicherlich die „Tanzende Möhn“ auf dem Erkelenzer Markt. „Viele Leute wissen gar nicht, wer die Figur des Brunnens geschaffen hat“, erklärte Mones.

Für die Granterather ist er aber längst ein prägendes Element des Straßenbildes geworden. Liebevoll geschmückt mit den bunten Ostereiern, falle er jetzt noch mehr auf, fügte Pflipsen hinzu.

Die Kinder mussten manches beschädigte Ei durch ein neues ersetzen, damit der Brunnen über Ostern in voller Farbenpracht erstrahlen kann.

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