Kiesbaggersee-Vergrößerung: Kirche verkauft Grund nicht

Von: ger
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Vorerst bleibt alles, wie es ist: Die Gemeinde St. Marien verkauft ihre Grundstücke nicht. Der Baggersee wird nicht vergrößert. Foto: Gerhards

Wassenberg. Die Katholische Gemeinde St. Marien hat der Erweiterung des Kiesbaggersees in Forst eine Absage erteilt. Pfarrer Thomas Wieners hatte der Stadtverwaltung den Beschluss des Kirchenvorstandes jetzt in einem Schreiben mitgeteilt.

 Weil die Kirche bei ihrer Haltung bleibt, ihre Grundstücke, die an den Baggersee der Firma GMG Ophoven Kies grenzen, nicht zu verkaufen, kommt es auch nicht zu einem Verkauf städtischer Grundstücke an den Grubenbetreiber.

Die Kirchengemeinde hatte wegen der Folgen des Kiesabbaus für Anwohner und Umwelt stets gegen einen Verkauf der Grundstücke argumentiert. Die Verwaltung führte hingegen ins Feld, dass der Verkauf des Landes rund eine Million Euro in die Stadtkasse spülen würde. Dieses Geld wollte Kämmerer Willibert Darius nutzen, um die finanziellen Belastungen, die durch Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen entstanden waren, auszugleichen.

Vor der Entscheidung der Gemeinde St. Marien habe es ein Gespräch zwischen dem Kirchenvorstand auf der einen und Darius sowie Bürgermeister Manfred Winkens (CDU) auf der anderen Seite gegeben. Einigen konnte man sich offensichtlich nicht. Winkens sprach davon, dass man nun auch über Steuererhöhungen und das Streichen freiwilliger Leistungen nachdenken müsse, weil der Stadt das Geld aus dem Grundstücksverkauf fehle.

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