KG Witsemänn: Wahnsinn in der neuen Tüdderner Halle

Von: agsb
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Prinz Thorsten und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Kerstin sowie die Adjutanten Michael Weinhold und Jens Schiffler standen im Mittelpunkt bei der Premiere in der neuen Westzipfelhalle. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern. Neue Halle, neuer Hit, neues Prinzenpaar: Für die Tüdderner Witsemänn gab es bei der Proklamation in der Westzipfelhalle jede Menge zu feiern. Die Vorlage zum neuen Hit lieferte musikalisch Wolfgang Petry und thematisch das Bauwerk, in dem die Jecken feierten. Immer wieder stimmten sie an: „Wahnsinn, in Tüddere gibt’s ne neue Halle!“, „Halle, Halle, Halle…“, „Die haben die eiskalt ins Feld gesetzt!“

Nach der Verabschiedung des Prinzenpaares Christian Schürmann und Lisa Backhaus wurde der Bautrupp der Westzipfelhalle empfangen. Nur der Architekt fehlte. Der musste beim Einmarsch nämlich die Standfestigkeit des Bodens testen. Der Baumeister ist kein anderer als der neue Prinz der Witsemänn: Prinz Thorsten. Er und ihre Lieblichkeit Prinzessin Kerstin (Knarren) zogen triumphal in die ausverkaufte Westzipfelhalle ein.

Die elf Gebote des Prinzen

Bei der Proklamation sorgte Prinz Thorsten mit seinen elf Geboten bis Aschermittwoch für die ersten Lachsalven des Abends. So verkündete der närrische Regent dem Volke zum Beispiel: „Der Fußballclub FC Selfkant ist schwer im Kommen.

Wir ordnen an, dass Uli Hoeneß in die JVA Heinsberg verlegt wird, um Aufbauhilfe zu leisten.“ Zu den prinzlichen Geboten gehörte auch der folgende Plan: „Die Tablets der Ratsherrn werden am Jahresende eingesammelt, um hier einen Spiele-Jahressieger zu ermitteln.“

Bevor dann das närrische Programm auf der Bühne starten konnte, musste die Halle vom Dezernenten des Kreishauses abgenommen werden und außerdem von der Geistlichkeit eingeweiht werden. Anne Schlömer und Schola Kelleners spielten ihre Rollen grandios und sorgten für gute Laune. Und dann kam „De Marie“.

Sie ist Tüdderns Juwel in Sachen Büttenrede, und jeder war gespannt, was Ines Hamacher diesmal zu berichten hatte. De Marie ist nämlich unumstritten die Nummer eins in Sachen Lokalnachrichten. Ihr Auftritt gehört zu den Höhepunkten einer jeden Witsemänn-Sitzung. Aber eben nur einer der Höhepunkte. Auch die Tanzgirls aus Orsbeck und die Mädels vom TSV Rot-Weiß Tüddern begeisterten die Narren.

Magisch wurde es beim Auftritt des Zauberers Schmitz-Backes. Das Publikum schien sich vor Lachen schier zu biegen.

Hochzeit mal anders

Die Diamond-Girls präsentierten eine Hochzeit mal ganz anders und waren ein echter Hingucker – wie später auch Laura Heuter und Nadja Küsters mit ihren Solotänzen. „Die autste Tant“ wurde dann von Rosemarie Schumacher vorgestellt.

Die kölsche Nachtigall Rosita Koritzki kam, sah und sang – einen Karnevalshit nach dem anderen. Die Witsemänn-Damen zeigten mit Lets Dance eine tolle Show, wie später auch das Männerballett mit Power Girls oder die Showtanzgruppe Pure Posion mit ihrem Oktoberfest.

Und dann kamen noch Echt Lekker mit Heinz Ernst und seiner Gruppe. Es wurde also spät bei der Proklamation, denn es gab wirklich viel zu feiern.

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