KG Ongerbröker Kohmule feiert junges Prinzenpaar

Von: anna
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Sie waren sehr nervös, aber doch meisterten sie die Prinzenrede gemeinsam mit Bravour: Prinz Tobias I. (Gillissen) und Prinzessin Jana (Lange) regieren bei der KG Ongerbröker Kohmule. Foto: Anna Petra Thomas
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Beim Karneval im Heinsberger Stadtteil Unterbruch: Als freche Punker rockten die Herren im Männerballett Schöppendales die Bühne bei der Galasitzung der KG Ongerbröker Kohmule. Foto: Anna Petra Thomas
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Schon wer gerade erst laufen kann, steht bei der KG Ongerbröker Kohmule auf der Bühne. Das jüngste Mariechen der Minigarde ist gerade mal zwei Jahre alt.

Heinsberg-Unterbruch. Die intensive Jugendarbeit der KG Ongerbröker Kohmule ist bekannt. Sie zeigt sich in diesem Jahr aber nicht nur in der Kategorie Tanz, sondern wird zugleich durch ein ganz junges Prinzenpaar verkörpert: Prinz Tobias I. (Gillissen) ist gerade mal 23, seine Prinzessin Jana (Lange) erst 17 Jahre alt.

Die Rede zur Proklamation hielt Ortsvorsteher Jupp Hansen. Er hatte einen guten Rat mitgebracht: „Wer tierisch ernst das Leben nimmt, ist eines Tages ganz bestimmt am Ende seiner Narretei, und alle zieh‘n an ihm vorbei“, warnte er. „Drum bleibt im Leben Optimisten, den Alltag lasst uns überlisten, seid voller Freud‘ und Heiterkeit, besonders in der Narrenzeit.“

Dann stellte er das Prinzenpaar vor: Prinz Tobias als sechstes von insgesamt sieben Kindern in der Familie Gillissen, die Prinzessin als Nachwuchs der Kohmule, die zurzeit im Showtanz aktiv ist, darüber hinaus als Adjutanten Marc Nolten, Vera Thönnissen und Karsten Winkens. Er überreichte das Zepter an den Prinzen, Blumen an die Prinzessin und ließ im Saal auf die beiden dreimal „Ongerbrook Alaaf“, aber auch ein „Hasta la vista Olé“ erklingen.

Das Prinzenpaar hielt seine Rede abwechselnd und ebenfalls gereimt. „Den Karneval bringen wir in Schwung und feiern mit Alt und Jung“, erklärte der Prinz. „Wir feiern, bis es kracht, das wäre doch gelacht!“ Und seine Prinzessin ergänzte: „Ab heute wollen wir nur noch lachende Gesichter sehen, die Miesepeter sollen in den Keller gehen!“ Neben dem „großen“ Prinzenpaar regiert für die Session in Unterbruch zudem Kinderprinzessin Chiara Heffels. Sie wird begleitet von Joshua Mobers und Melody Abastillas.

Neu auf der Oberbrucher Bühne war bei der Galasitzung der Kohmule der Sitzungspräsident: Holger Herling. Erst vor zwei Wochen hatte er dieses Amt übernommen nach dem Tod seines Vorgängers Herbert Thebrath an Weihnachten. „Wie fang ich jetzt an?“, fragte er mehr sich selbst als das Publikum und blickte dann auf das Wirken Thebraths zurück. „Er hätte es so gewollt, dass wir hier heute Abend einen schönen, lustigen Abend miteinander verbringen“, sagte er und begrüßte in der Halle allen voran Thebraths Witwe Wilma, ebenfalls eine aktive Karnevalistin in den Reihen der Kohmule, und Sohn Michael. Im Laufe des Abends wuchs Herling kompetent in seine neue Rolle hinein.

Im Bereich Tanz holte er zuerst die Minigarde auf die Bühne, deren jüngste Tänzerin gerade einmal zwei Jahre alt ist. Folgen sollten im Laufe der fast fünfstündigen Sitzung Junioren- und Funkengarde sowie die drei Tanzmariechen Jule Meyers, Desiree Seixas und Loraine Winkens, darüber hinaus die beiden Showtanzgruppen Enjoy und Explosion. Das Finale bestritt das Männerballett Schöppendales mit einer gelungenen Punk-Nummer.

Nachdem im Bereich Wort Herbert Siemes als „Der Therapeut“ mit seiner durch Schlager unterfütterten Liebesgeschichte noch keine Punktlandung beim Publikum machen konnte, sah das bei Engel Hettwich (Hedwig Siebe­richs) schon ganz anders aus. Zum Schluss träumte das „Engelchen“ gar mit Dremmens Präsident Jochen Lintzen auf der Bühne. Hilfe aus dem Publikum holte sich auch Michael Backes (Schmitz-Backes), der mit Unterstützung von Ortsvorsteher Jupp Hansen seine Zaubertricks mit einem roten Seil vorführte.

Weitere Gäste auf der Bühne waren im Laufe des Abends Prinzenpaare und Vertreter der befreundeten Karnevalsvereinigungen aus Dremmen, Schafhausen, Stahe und Waldenrath, darüber hinaus das Stadtprinzenpaar aus Oberbruch mit großem Gefolge und die Prinzengarde aus Erkelenz zusammen mit den St.-Rochus-Musikanten aus Wegberg-Arsbeck.

Musik live präsentierte schließlich auch die Band „Hat Wat“ aus dem Selfkant. Ihr Medley aus ­hartem Rock in Kombination mit Karnevals-Ohrwürmern kam gut an.

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