Wassenberg - KG Kongo würdigt Verdienste um Brauchtumspflege

KG Kongo würdigt Verdienste um Brauchtumspflege

Von: anna
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Kongo-Präsident Bernd Jaegers, Ordensträger Jochen Schumann und Laudator Herbert Zantis (von links) strahlen um die Wette. Foto: anna

Wassenberg. Zum fünften Mal hat die KG Kongo am Samstag in Wassenberg ihren Sämlingsorden verliehen. Der Rahmen dafür war der zweite „Kaffeeklatsch“ im Festzelt am Rosstor mit kurzweiligem Programm.

Nach Walter Windeln, der Wassenberger Feuerwehr, Franz Josef Breuer, Hanns Heidemanns und Herbert Zantis reiht sich nun auch der ehemalige Bürgermeister Jochen Schumann in die Reihe der Würdenträger ein, die sich der KG Kongo zufolge besondere Verdienste um die Brauchtumspflege in Wassenberg erworben haben. Neben dem Orden gab es für Schumann eine individuell von Roman Jansen entworfene und gezeichnete Urkunde.

Laudator auf den neuen Ordensträger war Herbert Zantis. Er ließ zunächst die zahlreichen Wohnorte des in Berlin geborenen Schumann Revue passieren, der seit Oktober 1966 in Wassenberg lebt. „Er brachte aus vielen seiner Domizile multikulturelle Aspekte in die Heimatstadt des Grafen Gerhard“, so Zantis. In Wassenberg sesshaft geworden, sei er „allem Neuen aufgeschlossen, kontaktfreudig, zuvorkommend und hilfsbereit, nicht lange untätig“ gewesen.

Seit 1969 ist Schumann Mitglied der KG Kongo. Hier war er Prinz Jochen I., neun Jahre Geschäftsführer und insgesamt 25 Jahre Jahre Präsident. Heute ist er Ehrenpräsident. 1975 war er zudem beim Vogelschuss erfolgreich und repräsentierte die St. Georgs Bruderschaft zusammen mit seiner Frau Hilu.

Zwanzig Jahre gehörte der Geehrte dem Stadtrat an. Von 1974 bis 1979 war er Ortsvorsteher, danach zehn Jahre lang Bürgermeister. Nicht nur als solcher habe er sich auch um die Partnerschaft mit Pontorson in Frankreich verdient gemacht, so Zantis weiter. Einige Male sei er sogar mit dem Fahrrad dorthin gefahren.

„Wir wussten gar nicht, welche Historie wir da betreten“, erklärte Schumann in seiner Dankesrede, als er sich an seinen Umzug nach Wassenberg erinnerte. „Um hier heimisch zu werden, haben wir unsere Türen geöffnet“, erklärte er und ergänzte: „Wir fühlen uns hier in Wassenberg sehr wohl.“ Den Bazillus Karnevalensis habe er von seiner Mutter geerbt, die aus Mainz stamme, und nicht zuletzt habe er seine Frau Hilu bei einem Maskenball in Bad Nauheim kennengelernt, verriet er.

Weitere Geehrte

Geehrt wurden während der Veranstaltung weitere drei Mitglieder der KG Kongo von der Vereinigung der Karnevalsgesellschaften Erkelenzer Lande (VKEL): Jessica Palenga aus der Prinzengarde mit dem Jugendverdienstorden in Silber sowie ihre Mutter Andrea Palenga und Thomas Windeln mit dem Verdienstorden. Nach Wassenberg gekommen waren dazu eigens Vorsitzender Bernd Heiss, Juryobfrau Petra Dohmen und Ehrenmitglied Günter Sonnenschein.

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