KG Kongo: Piraten sorgen für viele Glanzpunkte

Von: Anna Petra Thomas
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Passend zum Sessionsmotto begeisterten die Kongo-Frauen mit ihrem Piratentanz. Foto: Anna Petra Thomas
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Die drei Mariechen Melissa Köppe, Ina Schiffer und Kira Pfennings sind eines der tänzerischen Aushängeschilder der KG Kongo.

Wassenberg. Wer nicht von der Kostümsitzung der KG Kongo wusste, hätte glatt glauben können, dass da ein echtes Piratenschiff angelegt hatte am Forum der Betty-Reis-Gesamtschule. Überall wehten kleine und große Piratenflaggen.

Nicht nur Präsident Thomas Windeln, Co-Moderatorin Sabrina van Meegdenburg und alle Kongofrauen stürmten als Piraten in die Halle. Nein, auch viele Besucher, unter ihnen sogar Pfarrer Thomas Wieners, hatten sich passend zum Sessionsmotto der Kongolesen gekleidet. „Wir Kongolesen sind wild und bunt. Auch in dieser Session geht‘s richtig rund“, lautet es.

Rund gehen muss es in Wassenberg allerdings bereits in der fünften Session ohne Prinzenpaar. Ohne „großes“ Prinzenpaar allerdings nur, denn mit Kinderprinz Louis I. (Muhr) und seiner Prinzessin Marlin I. (Miksa) strahlten in ihrem blauen Samtornat die Urenkel von Kongo-Urgestein Erich Palenga als erste auf der Bühne zunächst um die Wette. Etwas größer war da das Lampenfieber bei der Verkündigung ihrer närrischen Paragrafen. Bis Aschermittwoch wollen die beiden so viel Süßes essen wie sie wollen, ins Bett und in die Schule ebenfalls nach eigener Entscheidung gehen. Alle Wassenberger riefen die jungen Tollitäten auf, zu Karneval richtig toll zu schmücken.

Das eigentliche Programm der Sitzung eröffnete die Jugendgarde der KG Kongo. Ihr folgen sollten noch die Junioren- und die Prinzengarde. Dreimal konnten sich die Besucher im Laufe des Abends von Stellenwert und Qualität der großen Tanzgruppen überzeugen, die diese Gesellschaft ihr Eigen nennt. Um diesen Nachwuchs muss sie sich tatsächlich keine Sorgen machen. Auch nicht um ihre drei Tanzmariechen Kira Pfennings, Ina Schiffer und Melissa Köppe, die sich sehr zur Freude der Gäste in einer gemeinsamen Tanzchoreographie ebenfalls überzeugend präsentierten.

Musik und Polonaise

Nicht mit Wort, sondern gleich mit Musik ging es dann weiter. Der Band „So!LaLa“ aus Wegberg gelang es dabei, quasi aus dem Stand heraus das närrische Volk, das sich die Kongolesen sicherlich etwas üppiger gewünscht hätten, zu begeistern. Das Prinzenpaar aus Orsbeck-Luchtenberg hielt es da schon ebenso wenig auf seinen Stühlen wie die Vertreter der Myhler Sankhasen oder die Karnevalisten aus der Brühl und aus Birgelen, die Windeln allesamt herzlich begrüßte.

Mit bekannten Ohrwürmern im Bigband-Sound unterhielt die „Effe Wachte Band“ aus den Niederlanden und machte den Anfang einer Polonaise durchs ganze Forum. Ebenfalls von jenseits der Landesgrenze kamen die „Junior Power Buam“. Aus Belgien war Werner Heck mit seinem übergroßen, weißen Taschentuch als „Hühldöppe“, übersetzt „Heulsuse“, nach Wassenberg gekommen und zog auch hier vor allem seine Frau Meta und seine Schwiegermutter durch den Kakao.

Mit erfrischend viel Lokalkolorit hatte Manfred-Martin Nutsch-Mai aus Düsseldorf sein Programm als „Manni, der Rocker“ gespickt. Als er zum Beispiel über die per Zeitungsanzeige gesuchte „Raumpflegerin für den Raum Heinsberg“ nachdachte. „Wie will die dat denn schaffen?“, schmunzelte er ins Publikum. Als Unterhosenvertreter schloss „Mr. Feinripp“ alias Guido Hoss aus Aachen den Part der Redner ab. Vor dem Finale, das „De Kellerjunges“ aus Süsterseel bestritten, setzten die Kongofrauen mit ihrem Tanz im Piratenkostüm noch einen zum Sessionsmotto passenden Glanzpunkt ins Programm.

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