KG Karker Rabaue: Karolin Wünsch ist neue Präsidentin

Von: Anna Petra Thomas
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Kann auf eine närrische Karriere zurückblicken: Karolin Wünsch (l.) ist die neue Präsidentin der KG Karker Rabaue und löst Jupp Hummelsheim in seinem Amt ab. Beim Sessionsauftakt in der Karkener Bürgerhalle war auch der Geschäftsführer des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise, Christian Heuter, (2. v. .l.) zu Gast und ehrte Mitgliedern der Gesellschaft. Repro: anna

Heinsberg-Karken. „Vom einfachen Mitglied zum Hoppeditz, dann zur Prinzessin und schließlich zur Präsidentin!“ So hat Jupp Hummelsheim, scheidender Präsident der KG Karker Rabaue, die närrische Karriere seiner Nachfolgerin Karolin Wünsch zu Beginn des Sessionsauftakts in der Karkener Bürgerhalle zusammengefasst.

Zuvor musste Karolin Wünsch allerdings noch aus ihrem Amt als Prinzessin entlassen werden. Ihr Mann Rolf, Prinz Rolf II., und sie waren das Prinzenpaar der vergangenen Session. Da nun aber die meisten Aktiven der Rabaue weiblich sind, war das mit dem traditionellen Bützchen gar nicht so einfach, zumal die Gesellschaft in dieser Session auch ohne Prinzenpaar auskommen muss.

Vor allem die Damen der Showtanz-Gruppen „Bellissimo“ und „Reloaded“, die ebenso ihre neuen Tänze darboten wie die Blauen Funken und die Funken- und Prinzengarde, wollten doch von einem „hochrangigen“ Herrn gebützt werden. Da musste dann halt Frank Tederahn als der amtierende König der St.-Severini-Schützenbruderschaft aushelfen. „Wenn schon kein Prinz da ist, dann nehmen wir halt den König“, so die einhellige Meinung.

Waren die Tänzerinnen der Rabaue nicht ohne Zugabe von der Bühne gekommen, so galt dies auch für die Gäste des Abends: die Spaßband von den Biemösje aus Posterholt, die für Hochstimmung sorgte, und das Männerballett „Lückenbüßer“ aus Porselen.

Gast des Abends war auch Christian Heuter, der in seiner Funktion als Geschäftsführer des Verbands der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG) Ehrungen vornahm. So erhielten Frank Heckens, Markus Höninger, Reiner Molitor und Rolf Wünsch den Verbandsorden, Gisela Windeln das Grenzlandwappen und Josef Stepprath den BDK-Verdienstorden in Silber.

Zudem können künftig nicht nur die ehemaligen Prinzen der Rabaue mit Nadel und Armschmuck auf ihre Regentschaft hinweisen. Für alle ehemaligen Prinzessinnen vergab die Gesellschaft im Sinne karnevalistischer Gleichberechtigung auf Wunsch eine Kette mit den jeweiligen Sessionsdaten.

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