Keine Nachwuchssorgen in der Wache

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Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Heinsberg wurden verdiente Kameraden für 25 bzw. 35 Jahre Zugehörigkeit geehrt. Es gratulierten (obere Reihe v.l.) Ehrenwehrführer Helmut Küppers, Kreisbrandmeister Klaus Bodden und Bürgermeister Wolfgang Dieder sowie der Leiter der Feuerwehr Stadt Heinsberg, Ralf Wählen (unten l.).

Heinsberg. Viel Gutes gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Heinsberg zu berichten. Es gab Ehrungen, Beförderungen und Bestellungen. Premiere hatte der neue Kreisbrandmeister Klaus Bodden, der zum ersten Mal in dieser Eigenschaft einer Versammlung beiwohnte.

Stolz blickte Bürgermeister Dieder auf das endende Jahr zurück. Bis jetzt leisteten die aktiven Feuerwehrleute der Stadt Heinsberg 290 Einsätze. „Sie waren immer da, wenn Ihr Einsatz erforderlich war, ob bei Tag oder bei Nacht, werktags oder an Sonn- und Feiertagen, bei gutem und schlechtem Wetter, bei einfachen oder schwierigen Einsatzbedingungen. Auf die Feuerwehr war und ist immer Verlass.“ Mit diesen Worten dankte der Bürgermeister den Feuerwehrleuten. Weiter gab er bekannt, dass in naher Zukunft Feuerwehrfahrzeuge neu angeschafft werden sowie ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut wird. Optimistisch schaute Dieder auf die Zukunft des Brandschutzes in Heinsberg.

Starke Jugendwehr

Während viele Feuerwehren die Personalnot plagt, ist die Stärke der Heinsberger Wehr stetig gewachsen. Waren es in 2009 noch 384 aktive Feuerwehrleute, so sind es 430 Feuerwehrleute in 2013. Auch dank der hervorragenden Jugendarbeit unterhält die Feuerwehr Heinsberg mit fast 100 Jugendfeuerwehrleuten die mit Abstand größte Jugendfeuerwehr im Kreis Heinsberg. Klaus Bodden stellte sich der Versammlung als neuer Kreisbrandmeister vor. „Ich bin zwar erst seit 90 Tagen im Amt, und dies ist meine erste Jahreshauptversammlung als Kreisbrandmeister“, so Bodden. „Jedoch hat mich die Feuerwehr Heinsberg schon mehr beschäftigt. Für die Bezirksregierung Köln musste ich eine Stellungnahme über ihre Leistungsfähigkeit abgeben. Ich habe einer Ausnahmegenehmigung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Heinsberg zugestimmt.“ Es gehören, so Bodden, drei Faktoren zu einer guten leistungsstarken Feuerwehr: die Wehrleitung, Bürgermeister und Rat sowie eine gute Mannschaft. Nur so könne eine Feuerwehr funktionieren, und es müsse keine hauptamtliche Wache eingerichtet werden, so dass die Stadt viel Geld sparen könne, erklärte der Kreisbrandmeister.

Ortsvorsteher Johannes Geiser dankte ebenfalls den Feuerwehrleuten und führte ein Zitat des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker an, der die Feuerwehr als früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative bezeichnet hatte. Wehrleiter Ralf Wählen lobte die gute Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung der Stadt Heinsberg. Bei allen Feuerwehrleuten bedankte er sich für die geleisteten Einsätze sowie Ausbildungsstunden.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dieder konnte Wählen an diesem Abend eine Vielzahl von Feuerwehrleuten ehren. Für 25 Jahre Zugehörigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr wurden mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW ausgezeichnet: Jürgen Flügge (Löschgruppe Kempen) und Ingo Gonstalla (LG Heinsberg); für 35 Jahre wurden mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW ausgezeichnet: Hans-Joachim Heinrichs (Oberbruch), Wolfgang Esser, Andreas Laven (Dremmen), Martin Louis (Kempen), Gottfried Küppers, Friedel Küppers, Hans-Jakob Thönnissen, Alfred Vehres (Uetterath), Hans-Hubert Florack, Willi Geiser, Josef Plum, Hans-Leo Schreinemachers (Kirchhoven), Friedel Wellens, Udo Sturmann, Wolfgang Kirsch und Hans-Willi Schmitz (Aphoven-Laffeld-Scheifendahl).

Feuerwehrehrenzeichen

Durch Kreisbrandmeister Bodden wurden mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Verbandes der Feuerwehren in NRW für 50 Jahre ausgezeichnet: Werner Hermanns, Klaus Jaeger (Dremmen), Günter Thelen (Kirchhoven), Hermann Wählen, Hubert Krichel (Porselen); für 60 Jahre: Johann Lieben (Dremmen) und Heinrich Nobis (Aphoven-Laffeld-Scheifendahl). Für ein herausragendes Engagement in der Feuerwehr wurden vom Kreisbrandmeister mit der silbernen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg Herbert Klothen (Aphoven-Laffeld-Scheifendahl) und mit der goldenen Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg Helmut Jentgens (Porselen) ausgezeichnet. Zum Schluss konnte Wehrleiter Wählen Beförderungen und Bestellungen aussprechen. Michel Tittel aus Oberbruch wurde zum Brandmeister befördert und zum Löschgruppenführer der Löschgruppe Oberbruch bestellt.

Josef Engeln aus Kempen wurde zum Brandinspektor befördert und zum Zugführer des Zuges 5 bestellt. Zu seinem kommissarischen Stellvertreter bestellte Wählen André Geffers aus Kirchhoven.

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