Hückelhoven - Kaum Berührungsängste: Mehrgenerationenprojekt an St. Lambertus

Kaum Berührungsängste: Mehrgenerationenprojekt an St. Lambertus

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Hückelhoven. Im Rahmen eines Mehrgenerationenprojekts besuchten sieben Jugendliche der Wohngruppe @Home aus Hückelhoven mit drei Mitarbeitern das Seniorenzentrum St. Lambertus. Die Wohngruppe, in der insgesamt neun Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren leben, gehört zu Schloss Dilborn – Die Jugendhilfe, einer Einrichtung der Maria Hilf NRW gGmbH.

Nach der Begrüßung durch Günter van Ool vom Seniorenzentrum St. Lambertus startete der gemeinsame Nachmittag von Jung und Alt mit einem gemütlichen Kaffeetrinken. Hierfür hatten die Jugendlichen selbst gebackene Kekse mitgebracht. Bei dem anschließenden Bingospiel mischten sich die jungen unter die älteren Menschen und halfen denjenigen, die Unterstützung benötigten. Hierbei verschwanden die anfangs noch vereinzelt bestehenden Berührungsängste völlig und einem munteren Spielenachmittag stand nichts im Weg.

„Wir haben uns gefreut, als uns die Anfrage der Jugendlichen erreichte“, sagt Günter van Ool „Unseren Bewohnern tut der Umgang mit jungen Menschen immer sehr gut.“ Deshalb hat das Seniorenzentrum in der Vergangenheit bereits einige ähnliche Projekte mit Schulen und Kindergärten im Kreis Heinsberg durchgeführt. Für die jungen WG-Bewohner war es überwiegend das erste Mal, dass sie in einem Heim Kontakt zu älteren Menschen hatten. Interessiert stellten sie Günter van Ool viele Fragen zum Leben der älteren Menschen.

Es ist nicht der letzte Besuch

„Als wir über ein gemeinnütziges Projekt nachgedacht haben, das wir gerne machen würden, kam uns recht schnell die Idee, das benachbarte Seniorenzentrum St. Lambertus zu besuchen“, erzählt Sven Werny, Bereichsleiter der Jugendhilfe Schloss Dilborn. „Und nach dem schönen Nachmittag heute bin ich mir sicher, dass es nicht der letzte Besuch der Jugendlichen in einem Altenheim war.“

Und auch das Seniorenzentrum würde sich darüber freuen, wenn der Kontakt zu den Jugendlichen bestehen bliebe, fügt Günter van Ool hinzu.

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