Heinsberg-Waldenrath - Karnevalsvereinigung Wooder Wend zeigt wieder ihre ganze Bandbreite

Karnevalsvereinigung Wooder Wend zeigt wieder ihre ganze Bandbreite

Von: Anna Petra Thomas
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Vom Vogelschuss bis zur Parade vor dem Königspaar als Höhepunkt präsentieren die „Flashlights“ der DJK Waldenrath in dieser Session tänzerisch ein komplettes Schützenfest. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Waldenrath. Mehr als nur ihren eigenen Marathon aus Büttenwitz, Gesang und Gesang bot die Karnevalsvereinigung Wooder Wend in ihrer Kappensitzung im Festzelt. In knapp zehn Minuten integrierte der Elferrat noch einmal die komplette Frauensitzung ins Programm. Und die „Flashlights“ der DJK Waldenrath ließen gar das gesamte Schützenfest, das die Waldenrather im vergangenen Jahr gefeiert haben, noch einmal Revue passieren.

Aber der Reihe nach: Hohe Wogen schlug die Stimmung im bunt geschmückten Festzelt schon gleich zu Beginn, obwohl hier Trommler- und Pfeiferkorps, Elferrat und Garde die Bühne ohne Prinz eroberten. Aber einen Prinzen, ein Prinzenpaar oder gar ein Dreigestirn kennt der Wooder Wende, eine Vereinigung aus Trommler- und Pfeiferkorps, Musikverein und Schützenbruderschaft, auch gar nicht.

Zur Sitzung mit „dörflichem Charakter, rheinischem Humor, Brauchtum und Tradition“ hieß Präsident Detlef Schumacher die überwiegend bunt kostümierten Karnevalisten auf dem Narrenschiff willkommen. „Ihr Applaus ist der Wind in unseren Segeln“, forderte er die Stimmung heraus. „So können wir dann auch wieder gut gelaunt von Bord gehen.“

Nachdem das Trommler- und Pfeiferkorps wie schon zuvor der Musikverein als Sitzungskapelle die Beweglichkeit der Gäste in puncto Klatschen und Schunkeln getestet hatte, die Herren des Elferrates „an der Theke“ ihren Platz gefunden hatten, waren zuerst die jüngsten Tänzerinnen an der Reihe. Die Mariechen der mittleren Garde verzauberten das Publikum ebenso wie die Mädchen der Großen Garde, die das Programm nach weit mehr als fünf Stunden vor dem großen Finale beschließen sollten.

Es folgten die ersten Gäste. „Ich glaube, ich habe in den letzten Jahren etwas verpasst“, erklärte Stadtprinz Holger I., der den Waldenrathern zusammen mit seiner Prinzessin Claudia und großem Gefolge schon gleich zu Beginn der Sitzung seine Aufwartung machte. „So eine tolle Stimmung zu so früher Stunde!“. Ebenso begeistert gefeiert wurde gleich danach die Showtanzgruppe „Silberstern“ der Lebenshilfe, die den „König von Mallorca“ mitgebracht hatte.

Erst 15 Jahre alt ist Chiara Friederichs, die nicht zum ersten Mal „in die Bütt“ ging und sich als „Waldenrather Zicke“ gebärdete.

Perfekte Darbietungen

Sie erzählte von ihren Erlebnissen des vergangenen Jahres und versprach: „Wenn meine Eltern das ganze Erbe nicht versoffen haben, sehen wir uns nächstes Jahr wieder.“ Ihr folgte im Laufe des Abends noch Karin Schmitz als das Waldenrather Original „Tuesnelda“, die von ihrem Markteinkauf in den Niederlanden noch voll bepackt einen Abstecher ins Festzelt machte, und schließlich Marlene Wynands als „Lenchen, ein Schulkind“.

Dass die Showtänzerinnen der DJK Waldenrath seit Jahren bei Deutschen Meisterschaften und sogar bei Europameisterschaften erfolgreich sind, ist bekannt. Und auch in diesem Jahr überzeugten die Gruppen wieder mit der Auswahl ihrer Themen sowie ausgefeilten Choreographien, darüber hinaus mit ihrem perfekt dargebotenen tänzerischen Können. Auf die Suche nach „Shrek“ machten sich die Fionas der „Minilights“. Dem eindrucksvollen „Schützenfest“ der „Flashlights“ folgte schließlich das „Narren-Casting in Woore-Town“ der „Showlights“.

Aber auch die Männer hatten ihre Tanzschuhe mitgebracht. Die „Schevendahler Pooljonges“ präsentierten ein „Best of …“ ihrer Auftritte aus den vergangenen Jahren, und als Bauarbeiter begeisterten die Männer des Waldenrather Männerballetts „Risiko“. Selbst aktiv wurden schließlich die Mitglieder des Elferrats mit einer Gesangseinlage, nachdem sie alle befreundeten Gesellschaften im Saal auf der Bühne begrüßt hatten, und mit einer Parodie auf eine Männertour per Bus.

Den musikalischen Schlusspunkt der Sitzung setzte Helmut Schröder als „Der singende Wirt“.

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