Kappensitzung der Viva Brunonia: Schrill, bunt und totaaaal jeck

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Die „Sennegsdrosseln“ des MGV brachten den Saal mit einem flotten Liederpotpourri zum Schunkeln. Foto: Severins

Waldfeucht-Braunsrath. Die Kappensitzung in Braunsrath war schrill, bunt, abwechslungsreich und sehr unterhaltsam. Zum Auftakt eines langen, aber sehr kurzweiligen Abend begleitete der Tradition folgend der Trommlercorps den Elferrat und die beiden Hoppeditze Willi Schroer und Juppi Beiten auf die Bühne.

Nach einer kurzen Begrüßung erfolgte der Startschuss für die erste Tanzdarbietung. Die „KIDS“ (kleine Tanzgarde) zeigten stolz und mit viel Freude, was sie das ganze Jahr über einstudiert hatten. Sitzungspräsident Ralf Becker dankte besonders dem Einsatz der Trainerinnen Silke Laurs und Sabine Willms, die neben der kleinen auch die große Tanzgarde sowie das Tanzmariechen Sophie Laurs betreuen, die ebenfalls an diesem Abend ihr Können unter Beweis stellten.

Eisbrecher in der Bütt

Lambert Rebig, in diesem Jahr zum 66. mal auf einer Karnevalsbühne aktiv, machte dann als „Ene drüüje met Hond“ den Eisbrecher in der Bütt und hatte als Schlusspunkt noch sein Lied „Mich han se de Schubkarr geklaut“ zur Freude der Jecken im Saal dabei.

Büttenrednerin Diana Knoben setzte auf unterhaltsame Weise eine Kontaktanzeige vor versammeltem Publikum auf. Heribert Gossen, besser bekannt als „Heri Drüsch“, stellte seinen neuen Hit „Bundesliga luure“ vor und das zur Begeisterung seiner mittlerweile großen Fanschar.

Mario Moll ging in diesem Jahr als „Chantalle Schabrack“ in die Bütt und hatte eine Vielzahl netter Anekdoten auf Lager. Für ein poetisches Intermezzo sorgte Thorsten Neumann mit seinem ganz speziellen „Schwedenreisentrauma“ („Der Ölk ist töt“). Die „Sennegsdrosseln“ des MGV brachten den Saal mit einem flotten Liederpotpourri zum Schunkeln. Eine junge Mannschaft rund um Frontmann Axel Meuser nahm die Geschehnisse bei Schützenfesten treffsicher aufs Korn. Dann kam der große Auftritt des Braunsrather Tanzmariechens Kathrin von Birgelen, die zum letzten Mal in dieser Funktion über die Bühne wirbelte.

Dorfpolitik vom Allerfeinsten boten Judith Schmitz und ihre Crew mit „Ruf doch mal an!“. Die Tanzgarde Blau-Weiß des Trommlerkorps ist mittlerweile eine Institution bei den Kappensitzungen in Braunsrath. Auch in diesem Jahr schossen Sie sich wie Amors Pfeil in die Herzen der Zuschauer.

Der letzte Teil des Abends gehörte dann den beiden Showtanzgruppen. Die Gruppe „Temptation“ fegte als der gestiefelte Kater über die Bühne, ehe dann „Calypso“ in den Boxring stieg und bis zum „K.O.“ tänzerisch brillierte. Selbstverständlich durfte auch ein Dank an die Akteure neben und hinter den Kulissen nicht fehlen: Dazu gehörte Michael Claßen-Houben, als Kapellmeister der Sitzungskapelle, Stefanie Poschen als Visagistin sowie die Mannschaft an der Technik.

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