Junge Pestalozzischüler helfen Katzen in Not

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Diese Schüler der Erkelenzer Pestalozzischule wollen Hilfe für streunende Katzen organisieren. Was gar nicht so einfach ist, wie sie feststellen mussten. Aber sie wollen sich weiter für die hilfsbedürftigen Tiere einsetzen.

Erkelenz. Sie laufen einem immer wieder über den Weg: herrenlose Streunerkatzen in einem erbärmlichen Zustand. Dies hat die Tierschutzgruppe TieNa (Tierschutz-Nachwuchs) der Pestalozzischule Erkelenz schon seit einem halben Jahr beobachtet. Schnell stand für die Jugendlichen angesichts des fürchterlichen Zustands vieler Tiere, die ganz auf sich alleine gestellt und ohne jegliche medizinische Versorgung auf der Straße leben, fest, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.

Nachdem sie sich genügend Hintergrundwissen verschafft hatten, unterstützten die Jugendlichen die Aktion „Pro Katze“ und sammelten Unterschriften für eine Kastrations-, Kennzeichnungs-, und Registrierungspflicht von Freigängerkatzen, da hier eines der Hauptübel für eine massenhafte Vermehrung der streunenden Katzen liegt.

Endlich war dann der Tag gekommen, konkrete praktische Hilfe für die Tiere leisten zu können. 200 Euro betrug der Erlös des Stands auf dem Basar der Schule, dazu kam eine Menge an Futterspenden. Um die Früchte dieser Arbeit weitergeben zu können, erhielten die jungen Tierschützer Besuch von Brigitte Stefens, Mitglied der Tiertafel Mönchengladbach, die sich schon seit Jahren um Kastrationen herrenloser Katzen kümmert und nur zu gut auch um das Elend der Katzen gerade in den zukünftigen Abbaugebieten der RWE weiß.

Teilweise wieder eingefangen

Hier hatten die jungen Tierschützer recherchiert, dass viele Katzen bei der Umsiedlung von ihren Besitzern einfach zurück gelassen wurden. Nur dem Eingreifen engagierter Tierschützer ist es zu verdanken, dass zumindest ein Teil der Tiere eingefangen, ärztlich versorgt, kastriert und aufgepäppelt werden konnte. Vier dieser geretteten Katzen suchen noch dringend ein neues Zuhause. TieNa drückt ganz fest die Daumen, dass diese – nach ihrem Erlebten natürlich noch scheuen aber nicht wilden Tiere – Menschen finden, die an ihnen wieder gut machen, was andere ihnen angetan haben. Wer hier helfen kann, darf sich gerne an die Tiertafel Mönchengladbach, Tel. 02161/582444, wenden.

Ein weiterer Versuch, Hilfe und Unterstützung für die ausgesetzten Tiere zu finden, trug bisher leider keine Früchte. Auf einen Brief an die RWE erhielten die jungen Tierschützer keine Antwort. Aber dadurch lassen sie sich nicht entmutigen, sondern werden weiterhin alles erdenklich Mögliche tun, um auf das Schicksal der Katzen aufmerksam zu machen und Hilfen einzufordern.

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