Jugendeinrichtung „Oase“: Seit 20 Jahren „genau ihr Ding“

Von: jwb
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20 Jahre Oase: Die Arbeit von Angela Simon wurde von Pfarrer Sebastian Walde gewürdigt. Foto: jwb

Heinsberg-Oberbruch. Seit zwanzig Jahren besteht die Offene Jugendeinrichtung (OJE) „Oase“ der evangelischen Kirchengemeinde Heinsberg-Oberbruch an der Erlöserkirche. Und seit dem 1. Februar 1994 hat die heutige Leiterin der Oase Angela Simon dort ihren Arbeitsplatz. „Eine Personalentscheidung, die sich rückblickend als wirklich glücklich erwiesen hat“, heißt es in der Kirchengemeinde.

Mit einem Jubiläumsfest und einigen Überraschungen bedankten sich die Kirchengemeinde und die Jugendlichen bei ihrer Leiterin.

Mit einer Kollegin teilt sich Angela Simon eine Vollzeitstelle. Praktikanten und ehrenamtliche Mitarbeiter vervollständigen das Team um die beiden Hauptamtlichen. Täglich betreuen sie zwischen 30 und 50 Kinder und Jugendliche, für die die Oase ein wichtiger Lebensmittelpunkt darstelle. „Der damalige evangelische Pfarrer in der Gemeinde bat mich zu einem Gespräch. Als ausgebildete Erzieherin hatte ich damals schon berufliche Erfahrung in der Heim- und Behindertenarbeit. Nach dem gemeinsamen Gespräch wurde ich gefragt, ob ich Interesse an der Mitarbeit in der neuen Jugendeinrichtung hätte.“

Das sei „genau ihr Ding“ gewesen, berichtet Angela Simon, wie vor 20 Jahren ihre Mitarbeit begonnen habe. Und dass sie nicht nachgelassen hat in ihrer Begeisterung für ihr pädagogisches Wirken, das ist jederzeit spürbar, wenn sie über die Oase als „ihr Kind“ spricht. Mittlerweile würden schon die Kinder der ersten Jugendlichen von damals die Oase aufsuchen und die Angebote nutzen.

Heute werden drei Fußballmannschaften betreut und nehmen an Turnieren teil. Zum Bewegungsangebot gehört ein Box-Pilates-Kurs. Kreativangebote greifen das Interesse der Kinder und Jugendliche auf und leiten es in die richtigen Bahnen. Integration und Inklusion seien von Anfang an Bestandteil des Arbeits- und Betreuungskonzepts gewesen, hebt Angela Simon hervor. Stolz sei man auch auf Freizeiten über einen Zeitraum von zwölf bis 14 Tagen. Dies könne man seit dreizehn Jahren in einem Selbstversorgerhaus an der Ostsee realisieren.

Für diese wertvolle Arbeit bedankten sich die Kinder und Jugendlichen mit selbstgestalteten Tänzen und einem aus Personen symbolisierten „Danke“. Pfarrer Sebastian Walde ehrte Angela Simon für ihr 20-jähriges Dienstjubiläum im Beisein von Peter Maaßen (Jugendamt Stadt Heinsberg), Johannes Eschweiler (Katholische Gemeinde Oberbruch) und dem ehemaligen Leiter der Oase Heinz Aretz sowie dem Presbyterium und den Mitarbeitern der Gemeinde. Hocherfreut nahmen Jugendliche und Mitarbeiter die neue Lichtanlage für Musikauftritte als Geschenk entgegen.

Dass ein Platzregen die Verlagerung des Festes in den Kirchenraum bedingte, machte symbolisch die Oase zur Arche. Für die Kinder und Jugendliche war wie immer gesorgt.

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