Heinsberg - „Jugend musiziert“: Elfjähriger erreicht die meisten Punkte

„Jugend musiziert“: Elfjähriger erreicht die meisten Punkte

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
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Die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer sind Lukas Rinkens (vorne), Marie Randerath, Celina dos Santos und Lena Jansen (von links), Markus Bartz (hinten, links) und Lehrer Roman Viazovskiy. Foto: anna

Heinsberg. Nur auf strahlende Gesichter trifft man in diesen Tagen in der Jugendmusikschule in Heinsberg. Der Grund: Gleich drei Schüler haben sich beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Düsseldorf qualifiziert für den Bundeswettbewerb, der Pfingsten in Hamburg ausgetragen wird.

Wäre da zunächst die wohl ziemlich einzigartige Konstellation, dass nicht nur Celina dos Santos aus Dremmen in der Kategorie Musical die Jury überzeugt hat, sondern zugleich ihr Klavierbegleiter Markus Bartz aus Schöndorf. Beide erreichten 23 Punkte.

Die gleiche Punktzahl gab es für Lena Jansen aus Unterbruch, die sich jetzt ebenfalls auf den Bundeswettbewerb freut. Beide Musical-Teilnehmerinnen werden in ihrer intensiven Vorbereitung auch die Tipps beherzigen, die ihnen die Landesjury mit auf den Weg gegeben hat. Für Celina heißt das, noch ein wenig am Make-up zu verbessern und ein bisschen mehr Farbe in die Bekleidung zu bringen. Lena wird mehr Lyrik in ihr Gesangsprogramm integrieren. Über einen zweiten Platz im Landeswettbewerb freute sich aus der Jugendmusikschule Heinsberg Marie Knoben aus Kirchhoven mit 21 Punkten. Auf einen dritten Platz mit jeweils 19 Punkten kamen Marie Randerath aus Eschweiler und Emily Ugiagbe aus Kreuzrath.

Die höchste Punktzahl, die erreichbar ist, sicherte sich allerdings der Jüngste im Bunde der Wettbewerbsteilnehmer aus der Jugendmusikschule. 25 Punkte brachte der erst elf Jahre alte Lukas Rinkens aus Schafhausen in der Kategorie Gitarre mit nach Heinsberg. Schade findet er jetzt nur, dass es für seine Altersklasse noch keinen Bundeswettbewerb gibt.

Wie Celina dos Santos und Lena Jansen, die sich jetzt mit ihrer Lehrerin Tamara Peters intensiv auf den Bundeswettbewerb vorbereiten, peilen aber auch Lukas Rinkens und sein stolzer Lehrer Roman Viazovskiy schon die nächsten Schritte an. „Es gibt ja auch noch andere Wettbewerbe“, schmunzelt der Lehrer und nennt Stuttgart und Weimar als Beispiele. Und er gibt auch preis, wie Lukas und er diesen Erfolg geschafft haben. „Ich habe Lukas so vorbereitet, wie ich mich selbst früher zu Wettbewerben vorbereitet habe“, sagt Viazovskiy.

Das heißt für ihn, sehr früh anzufangen und vor allem, vor dem eigentlichen Wettbewerb sein Programm vor Publikum zu spielen und sei es nur einmal am Tag die eigene Familie. Lukas tat dies zum Beispiel schon vor Weihnachten in einem Konzert beim Rotary Club oder gar im Messdienergewand an Heiligabend in der Kirche in seinem Heimatort Schafhausen. Er habe früher sogar seine Freunde angerufen und ihnen am Telefon vorgespielt „um das Aufregungsgefühl zu provozieren“, sagt Viazovskiy. Lukas freut sich jedenfalls auf die nächsten Schritte zusammen mit seinem Lehrer, den er „ein bisschen streng, aber gut“ findet, wenn er zwei Mal pro Woche in die Schule kommt.

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