Jubiläumsfest: Isenbruch feiert Dreifachjubiläum

Von: agsb
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Das Trommler- und Pfeiferkorps Isenbruch wird 40: Die Teilnahme am Deutschlandfest 2014 in Hannover war ein Höhepunkt in der Vereinshistorie. Foto: agsb

Selfkant-Isenbruch. Das westlichste Dorf Deutschlands erlebt vom 19. bis 22. August ein 40-jähriges Doppel- und ein 30-jähriges Jubiläumsfest der Spielmannsleute und ein Kaiserfest.

Die St.-Martini-Schützenbruderschaft Isenbruch ist die jüngste Bruderschaft der 21 Bruderschaften des Dekanates Gangelt-Selfkant, wurde im August 1976 von Mitgliedern der ehemaligen freiwilligen Feuerwehr Isenbruch gegründet. Gleichzeitig erlebte im Westen auf Initiative von Paul Beckers und Adolf Stelten das Spielmannswesen einen Aufschwung, das Trommler- und Pfeiferkorps schloss sich vereinsmäßig der Schützenbruderschaft an.

Das einstige Feuerwehrgerätehaus hatte nach einer Neuorganisation im Feuerwehrwesen der Gemeinde ausgedient, die alleinige Löscheinheit Isenbruch wurde aufgelöst. Bereits einige Jahre war das Feuerwehrgerätehaus Isenbruch ein geeigneter Partyraum für Tanzveranstaltungen.

Bis 1936 hatte Isenbruch bereits eine Schützenbruderschaft, der erste Schützenkönig wird im Jahre mit 1921 mit Peter Craenen genannt. Die Bruderschaft wurde aufgelöst, sie war nicht bereit, einer nationalsozialistischen Organisation beizutreten. Von der damaligen Bruderschaft sind der silberne Königsvogel aus dem Jahre 1926 sowie eine silberne Königsplatte aus dem Jahre 1936 erhalten geblieben.

Schon bald nach der Gründung 1976 zählte die Bruderschaft weit über 60 Mitglieder, und auch der Spielmannszug erlebte einen großen Boom, ganz besonders im Jugendbereich. Fast jeder Dorfbewohner war Mitglied in den Vereinen. Schützenkönig wurde 1976 Peter Beckers, das Trommler- und Pfeiferkorps Isenbruch wurde angeführt vom Tambourmajor Adolf Stelten.

Danach übernahm für einige Jahre Gerd Meures den Stab, übergab diesen 1986 an Martin Busch. Dieser ist nunmehr seit 30 Jahren als Tambourmajor im Einsatz. Unvergessen ist der kleine Philipp Busch, der als kleiner Knirps in schicker passender Uniform und mit kleinem Tambourmajorstab neben seinem Vater schritt, auch zur Gaudi aller auch schon mal als „Chef“ bei den Paraden die Front abschritt und den Takt vorgab.

Das Dreifachjubiläum wird perfekt durch das Kaiserfest. Harrie Nizet wurde vor einigen Wochen zum dritten Mal Schützenkönig – daher steht ein Kaiserfest an. Es ist das zweite Kaiserfest der St.-Martini-Schützenbruderschaft, das erste Kaiserfest wurde 1981 gefeiert – Anton Küsters war damals Kaiser.

Am Freitagsabend feiern die Spielmannsleute unter Freunden. Am Samstag gibt es die „Janse Bagge Bend“ beim Kirmesball. Am Sonntag steht das Kaiserfest im Mittelpunkt und am Montag kommt die Klumpanie.

Isenbruch steht vor vier tollen Kirmestagen.

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