Wegberg - Jobmesse verbindet Schüler und Firmen

Jobmesse verbindet Schüler und Firmen

Von: hewi
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Vorbereitet auf die Jobbörse Job-Info-Live: (v.l.) Dr. Barbara Tillmanns, Jörg Arndt, Robert Pauck, Bürgermeister Michael Stock, Karin Viethen und Helga Mitzkeit. Foto: Wichlatz

Wegberg. Die Jobbörse Job-Info-Live der Wegberger weiterführenden Schulen geht am 7. Februar in die 15. Runde. Einen Vormittag lang dreht sich in der Aula des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums alles um die Zukunft der Schüler.

Welcher Beruf passt zu mir? Wo habe ich welche Aufstiegschancen? Diese Fragen gewinnen spätestens ab der neunten Klasse an Bedeutung für die Schüler. Auf der Job-Info-Live finden sie die Antworten. Die Veranstalter aus den Schulen und der Stadtverwaltung zeigten sich zufrieden mit dem Zuspruch, den die Jobmesse bei Schülern und Wirtschaft gleichermaßen findet.

Allerdings sind die handwerklichen Berufe dieses Jahr nicht so gut vertreten wie in den Jahren zuvor, wie Gymnasiallehrer Robert Pauck betont. Er organisiert die Jobbörse am Maximilian-Kolbe, die mit mehr als 60 Ausstellern stabil geblieben ist. Trotzdem lohnt sich der Besuch der Jobbörse nicht nur für Gymnasiasten oder Schüler, die eine Laufbahn in Handel, Verwaltung oder Industrie suchen.

Bei der Besetzung der Stände greifen die Pädagogen auch gerne auf die Mithilfe der Eltern zurück, die in den vergangenen Jahren nur zu gerne antraten, um ihren Beruf oder ihr Unternehmen vorzustellen. Dr. Barbara Tillmanns, Leiterin des Maximilian-Kolbe, betont, dass die Jobmesse auch über die Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf hat und von Schülern aus den Nachbarstädten ebenfalls wahrgenommen wird. Für die Schüler der Wegberger weiterführenden Schulen ist die Teilnahme ab der neunten beziehungsweise zehnten Klasse verpflichtend.

In der Hauptschule beginnt die Auseinandersetzung mit der beruflichen Zukunft schon bei den Achtklässlern, wie deren Leiterin Helga Mitzkeit betont. Und es lohne sich, denn die Absolventen der Hauptschule seien auf dem Arbeitsmarkt ebenso begehrt wie Absolventen mit höheren Abschlüssen.

An der Realschule stellt sich oftmals für die Abgänger die Frage, ob es sich lohnt, noch weiter die Schulbank zu drücken und einen höheren Abschluss zu erwerben, erklärt Schulleiterin Karin Viethen. Auch dazu gibt es ebenso wie zu Studiengängen oder einer Ausbildung bei der Stadt Informationen auf der Job-Info-Live.

Bei der Stadt Wegberg kann man auch ins Berufsleben starten, wie Personalchef Jörg Arndt sagt. Das Spektrum reicht vom Fachinformatiker und Bauzeichner bis hin zum nichttechnischen gehobenen Dienst oder klassischen Stadtinspektor. Von 220 Mitarbeitern im Rathaus sind 17 Auszubildende, sagt Arndt. „Stadtverwaltung ist vielfältiger als man denkt“, betont er. Auch für eine erste Orientierung gibt es die Möglichkeit von Jahrespraktika und des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ).

Auf der Jobmesse werden auch wieder Hochschulen und Fachhochschulen vertreten sein, die für ihre Studiengänge werben. Oftmals kann man auf eine praktische Berufsausbildung ein aufbauendes Studium folgen lassen. Die Möglichkeiten sind so vielseitig wie die Berufe, über die sich die Schüler informieren können.

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