Jetzt treibt ein Förderverein die Freibadrettung voran

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Die Mitglieder des neu gegründeten Fördervereins kämpfen für den Erhalt ihres Freibads in Kirchhoven.

Heinsberg-Kirchhoven. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum möglichen Erhalt des Kirchhovener Freibades ist getan. Im Vereinsheim an der Grundschule wurde jetzt der Förderverein Freibad Kirchhoven gegründet. Damit endet die engagierte Arbeit der IG Freibad Kirchhoven, die im neugegründeten Verein aufgegangen ist.

Laury Hubert, Mitglied der IG, hatte dies gegenüber unserer Zeitung bereits angekündigt.

Die Organisatoren der früheren Interessengemeinschaft leiteten die Vereinsgründung in die Wege, nachdem das von ihnen in Auftrag gegebene Gutachten eines auf Schwimmbadtechnik spezialisierten Diplom-Ingenieurs die Machbarkeit eines Bürgerbades in Kirchhoven bestätigt hatte. Der Einladung zur Gründungsversammlung waren über 60 Bürger und Unterstützer aus dem ganzen Stadtgebiet gefolgt. Allesamt sind nun Gründungsmitglieder.

Bei der fröhlichen Zusammenkunft wählten die „Freibadretter“ Ralf Müller einstimmig zu ihrem 1. Vorsitzenden. Ins Amt der 2. Vorsitzenden wurde, ebenfalls einstimmig, Marita von den Driesch gewählt. Heinz-Hubert Philippen ist nun 1. Kassierer, Norbert Doutrelepont Schriftführer und 2. Kassierer.

Als Beisitzer unterstützen in Zukunft Sophia van den Berg, Laury Hubert, Philip Rademacher, Stefan Storms, Sascha Mattern, Wilfried Kohnen, Jürgen Hohnen, Veronika Busch, Nina Jechow, Stephan Klumpen, Thorsten Brodermanns, Ulrike Joachims, Regina van den Berg, Martin Bischof, Roland Schößler, Ursula Kastner und Harald Heffels den geschäftsführenden Vorstand.

Einer Stellungnahme des neuen Vereins ist zu entnehmen, dass der große bürgerschaftliche Einsatz für das Freibad offenbar Menschen im ganzen Kreisgebiet beeindruckt und den „Freibadrettern“ großer Zuspruch über Gemeindegrenzen hinweg zuteil wird.

Begonnen hatte alles mit einer am 10. März veröffentlichten Entscheidung der Stadtwerke Heinsberg, die wechselseitige Öffnung der Heinsberger Freibäder in Kirchhoven und Oberbruch außer Kraft zu setzen. Der dazugehörige Beschluss stammte aus der Gesellschafterversammlung vom 19. November 2014. Das Kirchhovener Freibad blieb daher in der Saison geschlossen.

Am 1. Mai trafen sich daraufhin Bürger, Vertreter von Vereinen und Politik und berieten über Möglichkeiten, wie das Freibad für die Zukunft erhalten werden könne. Seit dem Beschluss der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke vom 20. August, die Freibäder nicht mehr weiter betreiben zu wollen, ist deren Zukunft ungewiss.

Mit der Vereinsgründung unterstreichen auch die Kirchhovener die Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen mit dem Ziel ein Bürgerbad Kirchhoven ins Leben zu rufen.

Unter www.freibad-kirchhoven.de sind laut Förderverein laufend aktualisierte Infos und Neuigkeiten rund um den Kampf für das Freibad Kirchhoven und die Vereinsgründung zu finden.

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