Erkelenz - Jede D-Mark geht an das Hospiz

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Jede D-Mark geht an das Hospiz

Von: hewi
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Im Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz fand der Kreativmarkt mit seiner breiten Angebotspalette große Zustimmung. Foto: hewi

Erkelenz. Derzeit finden in der Region an allen Ecken und Enden vorweihnachtliche Kunsthandwerkermärkte mit Dekorationen für winterliches Ambiente statt. Im Foyer des Hermann-Josef gab es den wohl einzigen Kreativmarkt, bei dem auch mit der guten alten D-Mark und anderen europäischen Altwährungen „bezahlt“ werden konnte.

Zumindest am Stand des Hermann-Josef, den Rosemarie Ophoven organisiert hatte.

Dort gab es Dekorationsartikel, die Michaela Grimm von „Die schönsten Dinge des Lebens“, einem Geschäft in der Erkelenzer Innenstadt, gespendet hatte. „Frau Grimm sprach uns an, ob wir etwas mit den Dekoartikeln anfangen können, die sie im Lager gefunden hatte“, erklärte Ophoven. Und die konnte. Kurzerhand organisierte sie einen kleinen Markt im Foyer, sprach ein paar Aussteller an und postete eine Nachricht auf der Facebook-Seite des Krankenhauses. Das genügte, um insgesamt 16 Aussteller zusammen zu bekommen, deren Angebotspalette von Schmuck und Eingemachtem bis hin zu Dekorationen und Textilien reichte.

Dreh- und Angelpunkt war der Stand des Hermann-Josef, denn dort konnte man gegen eine Spende in das große Sparschwein aus dem Warenangebot aussuchen. Das Sparschwein stammt von der gemeinsamen Aktion mit der Sparkasse, bei der es um die letzten gebunkerten Restmarkbestände geht. „Eine Mark für das Hospiz“ soll es sein, doch es dürfen auch mehr als eine Mark sein. „Ich konnte schon zwei der Umschläge in Empfang nehmen, die für die Aktion in Umlauf gebracht worden sind“, freute sich Ophoven.

Am meisten freute sie sich, dass die Umschläge sehr leicht waren, was auch Geldscheine schließen lässt. Doch auch jedes Markstück war gerne willkommen. „Wenn der eine oder andere Euro dazu kommt, ist das auch nicht schlimm“, betonte sie. Auch für die Patienten bildete der Kreativmarkt im Foyer eine willkommene Abwechslung, konnten sie doch jetzt Weihnachtsgeschenke kaufen, obwohl sie im Krankenhaus lagen.

Der Erlös aus den gestifteten Waren und vom Verkauf von Kuchen und Gulaschsuppe geht ohne Abzüge an das Erkelenzer Hospiz, das ja einen gewissen Teil seines jährlichen Bedarfs aus Spenden decken muss. Und dass die Spenden sicher hoch ausfallen, dafür sorgen die Erkelenzer nur zu gerne. Denn „Erkelenzer sind Kuchenesser“, gab sich Ophoven zuversichtlich. Prompt füllte sich das Foyer zur Kaffeezeit mit Besuchern, die neben manchem Dekoartikel auch an den Kuchen Gefallen fanden. Die Spendenaktion und Suche nach alter Währung geht noch bis zum Jahresende weiter.

Das Geld kann in allen Filialen der Kreissparkasse, im Hermann-Josef oder im Hospiz abgegeben werden.

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