Jazzklänge ertönen für den guten Zweck

Von: emm
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Zum zwölften Mal für das Ambulante Wegberger Kinderhospiz: Die Jazzgruppe „Wassenjazz“ begeisterte das Publikum.

Erkelenz. Die Jazz-Formation Wassenjazz hat bei einem Benefizkonzert die Erkelenzer Leonhardskapelle in eine New Yorker Jazzbar verwandelt. Unter dem Titel „Colours of Jazz“ begeisterte die Band um Sängerin Jaqueline Drescher mit Eckart Krause am Piano, Günter Rixen am Bass, Robert Seidl an der Gitarre und Detlef Rick an den Drums das Publikum und wurde immer wieder mit Zwischenapplaus belohnt.

Als „Special Guests“ waren außerdem Volker Thomé an den Percussions, Djamel Laroussi an der Gitarre sowie Paul Antenbrink an der Trompete zu hören. „Wir wissen, dass es heute viele Alternativmöglichkeiten gab, aber das Haus ist voll – besser geht’s nicht!“, freute sich Jaqueline Drescher. Zum zwölften Mal schon sammelte die Gruppe mit einem abwechslungsreichen Programm Spenden für die Wegberger Einrichtung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Region Aachen (AKHD).

Dank für das Engagement

Die Getränke wurden von Ursula Schmitz-Bücker gesponsert, so dass alle Einnahmen des Abends vollständig den Kindern und Jugendlichen zugutekommen können. Insgesamt kamen an dem Abend 2100 Euro zusammen. „Das ist Rekord!“, so Drescher. Da das Erkelenzer Unternehmen Hegenscheidt die Spenden anschließend verdoppelt, kann der Hospizbetrieb mit stolzen 4200 Euro unterstützt werden.

Für die Koordinatorin des AKHD war das der Grund für eine ganz besondere Geste: Kirsten Jetzkus verlieh der Band eine Freundschaftsurkunde, um sich für das regelmäßige und besondere Engagement von Wassenjazz zu bedanken. Dabei stehe nicht nur das Geld im Vordergrund, sondern auch die Öffentlichkeitswirkung. „Viele wissen gar nicht, dass wir eine ambulante Einrichtung sind“, so Jetzkus. „Wir betreuen die Familien der Kinder ab dem Zeitpunkt der Diagnose und bis über den Tod hinaus. Wir machen eigentlich keine Sterbe-, sondern eine Lebensbegleitung“, betonte die Koordinatorin des AKHD. Aktuell stünden ein Umzug in geeignetere Räume sowie ein Ausflug der Familien nach Xanten an. Ob man im nächsten Jahr wieder mit einem Benefizkonzert der Wassenjazzer rechnen könne? Da muss Jaqueline Drescher nicht lange überlegen: „Aber natürlich!“

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