Jahreskonzert: Erlebnis zwischen Tradition und Moderne

Von: UFH
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Beim Jahreskonzert der Bergkapelle wurden verdiente aktive Mitglieder geehrt: (v.r.) Willi Faber (Ehrenmitglied), Ralf Monßen (40 Jahre aktiv), Markus Gierlings (10 Jahre aktiv), Wilfried Meesters (10 Jahre aktiv), Rita Aretz (2. Vorsitzende),Hugo Viehmann (Ehrenmitglied), Detlev Stab (1. Vorsitzender), Josef Aretz (Ehrenmitglied), Norbert Trebbels (50 Jahre aktiv) und Rolf Deckers (Dirigent). Foto: D. Aretz

Hückelhoven. Die Bergkapelle Sophia-Jacoba hat sich wieder einmal mehr als guter musikalischer Botschafter Hückelhovens gezeigt. Tief verwurzelt in bergmännischer Tradition, modern und aufgeschlossen, präsentierte sich das Blasorchester unter der Leitung seines Dirigenten Rolf Deckers in allerbester Spiellaune.

Das Jahreskonzertes in der Aula bot klassische, solistische, bekannte und ohrwurmverdächtige Blasmusik, die perfekt auf das Publikum abgestimmt war.Detlef Stab, der Vorsitzende der Bergkapelle, begrüßte die zahlreichen Gäste mit einem herzlichen Glück auf. Wolfgang Tischtau führte informativ und humorvoll durch das Programm. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Saarknappenmarsch.

Zum ersten musikalischen Höhepunkt – klangschön und klassisch vornehm – gelang etwa Franz von Suppes Ouvertüre „Die schöne Galathee“. Das Rockmärchen „Tabaluga“ und das Lied der „Nessaja“ wurden von der Bergkapelle mit großer Intensität interpretiert.

Die beiden Solisten Utz Schäzle (Tenorhorn) und Ralf Monßen (Bariton) sorgten mit Georg Bizets berühmtem „Perlenfischer-Duett“ für erstes Gänsehautfeeling.

Es folgte Jacob de Haans vielschichtige Komposition „Oregon“. Die Musikerinnen und Musiker entführten das Publikum entlang der Northem Pacific Railroad in den Westen der USA und zeichneten dabei virtuose Klangbilder einer offensichtlich berauschend schönen Landschaft.

Einen beeindruckenden Gastauftritt hatte Daniel Frank, Trompeter beim Luftwaffenmusikkorps Erfurt, mit dem Posthorn-Galopp. Er brillierte mit dem geraden Anblasrohr das ähnlich einer Aida-Trompete, aber ohne Ventile ist. Das Orchester in der Begleitrolle zeigte sich feinfühlig und wachsam.

Dass Hermann Ludwig Blankenburgs Konzertmarsch „Er weicht der Sonne nicht“ auf dem Programm stand, begeisterte ganz besonders die Liebhaber der traditionellen Marschmusik.

Der zweite Teil des Jahreskonzertes begann mit dem Pilgerchor aus Richard Wagners „Tannhäuser“. Dargeboten vom Tenorhornquartett der Bergkapelle, wurde das Publikum auf das folgende Programm eingestimmt, das mit dem wuchtigen „Nibelungenmarsch“ fortgesetzt wurde. Höchste Konzentration war angesagt bei einem Potpourri schönster Melodien aus Frederic Loewes Musical „My Fair Lady“.

Im Rahmen ihrer Jahreskonzerte würdigt die Bergkapelle Sophia-Jacoba traditionell verdiente aktive Musiker. Der Vorsitzende Detlev Stab ehrte für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft Markus Gierlings und Wilfried Meesters. Bereits 40 Jahre ist Ralf Monßen, und seit 50 Jahren Norbert Trebbels aktiv bei der Bergkapelle. Für ihr langjähriges Engagement wurden Willi Faber (seit 1980), Josef Aretz (seit 1969)und Hugo Viehmann (seit 1948) zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Mit einem Medley von Shanty-Rocks der Gruppe Santiano verabschiedete sich die Bergkapelle Sophia-Jacoba von seinem begeisterten Publikum.

Ovationen, zwei Zugaben, Blumen – es gab alles, was zu einem großen Konzertabend, der noch in nachhaltiger Erinnerung bleiben wird, gehört.

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