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Jaeger-Breuer kündigt Parteiaustritt an

Von: Rainer Herwartz
Letzte Aktualisierung:
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FDP-Fraktionsvorsitzender Rolf-Ferdinand Jaeger-Breuer kehrt seiner Partei den Rücken.

Heinsberg. Jetzt ist es also soweit, der Kommunalwahlkampf in Heinsberg ist eröffnet. Die FDP bläst zur Attacke, muss aber gleichsam schon den ersten Rückzug vermelden. Und der ist nicht von Pappe.

Der Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt, Rolf-Ferdinand Jaeger-Breuer, der unlängst gegenüber unserer Zeitung erklärte, dass er „aus zeitlichen Gründen“ den Fraktionsvorsitz nach der Wahl abgeben werde,  überrascht nun durch die Mitteilung, dass er zum 1. Juli sogar die Mitgliedschaft in der Partei beenden werde. Mit „zeitlichen Gründen“ hat das allerdings nichts mehr zu tun .

„Ich bin in die FDP eingetreten, um den liberalen Gedanken zu vertreten. Das heißt, bei jeder Entscheidung, die die FDP trifft, muss im Vordergrund stehen, dass die Freiheit des Bürgers nicht eingeschränkt wird.“

Im Klartext bedeute dies: „So viel Regelungen wie nötig und so wenig wie möglich“, meint Jaeger-Breuer. „Nie sollte parteipolitisches Kalkül im Vordergrund stehen und die Frage, Wie kommt die Entscheidung in der Öffentlichkeit an? Das bedeute aber auch, dass den Bürgern knallhart die Wahrheit gesagt wird. Das bemängele ich auch in der FDP.“

Mit der Ausrichtung der Liberalen in Heinsberg im Hinblick auf den Wahlkampf und die Zukunft könne er sich nicht identifizieren, sagt Jaeger-Breuer. Weiter ins Detail gehen will er zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht, weil er seinen Noch-Parteikollegen vor der Wahl nicht schaden möchte.

Feststehe allerdings, so versichert er, dass man ihn niemals als Mitglied einer anderen Partei erleben werde. Vielmehr habe er sich vorgenommen, nach der Kommunalwahl so oft wie möglich die Ratssitzungen zu besuchen und die Geschehnisse nicht unkommentiert zu lassen. Ja er könne sich sogar vorstellen, den Liberalen den einen oder anderen guten Rat zu geben.

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