Internationale Hochkaräter beim Heinsberger Gitarrenfestival

Von: Anna Petra Thomas
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Der Auftritt des Flamenco-Großmeisters Rafael Cortés 2011 in Heinsberg ist für viele Festivalfreunde bis heute unvergessen. Dieses Mal kommt er mit seinem Quartett und mit einer Tänzerin. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Vier hochkarätig besetzte Meisterkonzerte präsentieren die Organisatoren des siebten internationalen Heinsberger Gitarrenfestivals auch in der diesjährigen Kernwoche vom 23. bis 27. Mai wieder in der Begegnungsstätte am Heinsberger Rathaus.

Als fünftes Konzert zum Abschluss der Woche ist das Finale gestaltet, das die vier oder fünf besten Teilnehmer des Wettbewerbs bestreiten, der ab 24. Mai tagsüber in der Halle durchgeführt wird.

„Die Meisterkonzerte an den Abenden der Kernwoche präsentieren jeweils zwei Programmpunkte unterschiedlicher Stilrichtungen und Besetzungen. Sie garantieren so maximale Abwechslung höchstem Niveau“, betonte Festivaldirektor Theo Krings bei der Vorstellung des Programms. „Hier ist wirklich für jeden etwas dabei.“

Mit dem Chilenen José Antonio Escobar eröffnet am Dienstag, 23. Mai, einer der charismatischsten Solisten der Klassikszene das Festival. Die zweite Hälfte des Eröffnungsabends gestaltet das „Eden Stell Guitar Duo“ aus Großbritannien. Es setzt damit den Reigen der Spitzenduos fort, die bei Festivals der Vergangenheit in Heinsberg schon zu Gast waren.

Das Konzert am Mittwoch, 24. Mai, startet mit Jan Depreter aus Belgien wieder ganz klassisch. Für den zweiten Teil reist der ungarische Gitarrist Antal Pusztai an, der das Heinsberger Publikum schon 2013 als Solist und Meister der Improvisation zu Begeisterungsstürmen hinriss. Im Trio mit Julius Lendvay (Bass) und Laszlo Racz (Cimbalom) lässt er auch dieses Mal wieder eine einzigartige, feurige Mischung aus ungarischer „Gipsy-Musik“ und jazziger Improvisation erwarten.

An Christi Himmelfahrt, 25. Mai, eröffnet das deutsche „Mare Duo“ den Abend. Annika und Fabian Hinsche setzten dabei Maßstäbe in der traditionellen Besetzung Mandoline und Gitarre. Danach folgt Musik aus Brasilien. „Besonders die südamerikanischen Musiker standen in der Gunst des Publikums in den letzten Jahren immer ganz oben“, so Krings. In diesem Jahr zeichnen für diesen aus der Kernwoche kaum noch wegzudenkenden Programmteil Erika Ribeiro und Luis Leite verantwortlich. Mit der Besetzung Flügel und Gitarre sorgen sie für ein weiteres Novum beim Festival in Heinsberg.

Das Meisterkonzert am Freitag, 26. Mai, eröffnet mit Judicael Perroy Frankreichs aktuell wohl profiliertester klassischer Gitarrist. Ihm folgt mit Rafael Cortés quasi ein „alter Bekannter“. Der Auftritt des Flamenco-Großmeisters 2011 in Heinsberg ist für viele Festivalfreunde bis heute ein Highlight in der nunmehr zwölfjährigen Festivalgeschichte geblieben. Er kommt wieder mit seinem Quartett, zu dem Rafael Jr. (Gitarre), Juanfe Luengo (Gitarre) und David Bravo (Percussion) gehören. Dieses Mal bringt er zudem die Tänzerin Rafaela Escoz mit. Für Krings ist das Garantie für ein „andalusisch-jazziges Feuerwerk“ auf der Bühne.

Abschluss der Woche ist dann das als Konzert ausgetragene Finale am Samstag, 27. Mai. Alle Meisterkonzerte beginnen um 20 Uhr, das Finale am Samstag um 19 Uhr. Karten für alle Veranstaltungen sind erhältlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.reservix.de oder über die Internetseite des Festivals, www.guitar-festival.com. Im Rahmen ihres Mehrwertprogramms „Ein starkes Stück Heimat“ stellt die Kreissparkasse ein Karten-Kontingent zu ermäßigtem Eintrittspreis zur Verfügung.

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