Instrumentalverein Kirchhoven präsentiert Klänge aus nah und fern

Von: Anna Petra Thomas
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Zugabe: Auch nach dem Konzert hatten die Zuhörer in Kirchhoven noch nicht genug. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Wie es seine treuen Gäste gewohnt sind, präsentierte sich der Instrumentalverein Kirchhoven in seinem Frühjahrskonzert mit einem dreiteiligen Programm.

Den ersten davon bestritt das Jugendorchester mit seinem ebenfalls noch jungen Dirigenten Michael Pelzer, der selbst ein Eigengewächs des Vereins ist. Mit ihrer frischen Musikauswahl begeisterten die jungen Musiker das Publikum: mit „The Best of Queen“, „Party Dance Mix“ und „Livin‘ on a Prayer“ in einem Arrangement von Paul Murtha und mit den Coldplay Classics, arrangiert von Michael Brown.

Zu Beginn des zweiten Teils mit großem Orchester stellte Saxofonistin Gerlinde Windeln als Moderatorin des Abends den Verein zunächst noch einmal vor. 56 aktive Musiker zählt er, die ältesten sind über 80 Jahre alt, die jüngste Instrumentalistin ist gerade einmal zwölf. „Was uns eint, ist der Spaß an der Musik, aber vor allen Dingen die Freude an der Gemeinsamkeit“, erklärte sie.

Die Aufführung begann mit einem Liebeslied, mit „I belong to you“ (arr. Jan van Kraeydonck). Weiter ging es mit einer Auswahl von Musik aus dem Film „Lawrence of Arabia (arr. Hans van der Heide). „Sie schafft es spielend, Sie und uns aus dieser Halle direkt in den Orient zu entführen“, versprach Windeln. So war es, doch schnell mussten alle wieder zurückkehren nach Europa, denn weiter ging es in Irland mit „Lord of the Dance“ (arr. Frank Bernaerts).

Den ersten Glanzpunkt des Abends setzte das Orchester unter dem Dirigat von Marianne Beckers mit gefühlt fast einer Viertelstunde Hommage an Charles Chaplin in einem gelungenen Arrangement von Marcel Peters. Mit dem Konzertmarsch Arsenal von Jan van der Roost verabschiedeten sich die Musiker in die Pause.

Mit der Polka „Wir Musikanten“ von Kurt Gäble kehrten die Kirchhovener auf die Bühne zurück. Kontrastreich ging es weiter im Programm mit „Smoke on the Water“ (arr. Keith Terrett). Danach begrüßte das Orchester den Frühling mit „Als de lieve lente komt“ von Johan Wichers.

Der kleine Vogel, der da immer mutig hineinzwitscherte in den gelungenen Vortrag, war Franziska Jentgens mit ihrer Piccolo-Flöte. Mit Heinz Gotzen, der das Orchester im Wechsel mit Marianne Gotzen dirigiert hatte, stand dann der zweite Solist auf der Bühne. Gotzen beeindruckte mit einem Solo für Euphonium in „Euphonium Ragtime“ von Andre Waignein. Mit Schlagern und Oldies unter dem Titel „Spirit of 69“ (arr. Kurt Gäble) verabschiedeten sich die Kirchhovener nach einem gelungenen Konzert von der Bühne – natürlich nicht ohne Zugabe.

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