Heinsberg-Kirchhoven - Instrumentalverein Kirchhoven lässt den Boden beben

Instrumentalverein Kirchhoven lässt den Boden beben

Von: anna
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Zünftige Blasmusik präsentierte der Instrumentalverein Kirchhoven bei seinem diesjährigen Konzert genauso gut wie Arrangements moderner Rock-Balladen. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Dass traditionelle Blasmusik und moderne Rock-Arrangements nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen, bewies der Instrumentalverein Kirchhoven auch mit seinem diesjährigen Konzert. Wie es dort Tradition hat, präsentierte sich in der voll besetzten Mehrzweckhalle zunächst das Jugendorchester unter der Leitung von Michael Pelzer dem Publikum.

Nach dem aktuellen Song „You raise me up“ mit der Musik von Rolf Løvland in einem Arrangement von Michael Brown trieb es die jungen Bläser zurück in die Zeit des „King of Rock‘n‘Roll“, von dem sie drei Stücke in einem zusammenhängenden Arrangement von Johnnier Vieson präsentierten.

Gut gespielt. Aber so richtig Fahrt bekam das junge Orchester erst mit den „Arabian Dances“ des amerikanischen Komponisten Roland Barrett. Begeistert nahm das Publikum auf, dass auch rhythmisches Klatschen, nur begleitet von Trompete und Schlagwerk, ein toller Sound sein kann. Mit „Highlights from Grease“, einem Arrangement von Paul Murtha der Filmmusik von Warren Casey und Jim Jacobs, verabschiedete sich das Jugendorchester unter großem Applaus des Publikums von der Bühne.

Reise nach Irland

Nach Irland in die für ihr Bier bekannte Stadt Kilkenny entführte das Große Orchester unter der Leitung von Heinz Gotzen die Besucher mit der „Kilkenny Rhapsody“ von Kees Vlak. Kraftvoll, sodass das Beben selbst im Zuschauerraum unter den Füßen spürbar wurde, ging‘s weiter „At the Break of Gondwana“, einem Stück von Bejamin Yeo über das Auseinanderbrechen des historischen Superkontinents. Besonders gefragt war dabei unter dem Dirigat von Marianne Beckers das Können des Schlagwerks.

Nach einem gelungenen Ausflug ins Musical „Wicked“ mit dem Song „Popular“ von Stephen Schwartz (arr. Jay Bocook) ging‘s weiter Richtung Pause mit dem Marsch „Castaldo Nova“ von Rudolf Novace (arr. Karel Belohoubek). Gotzen dirigierte dabei nicht nur sein Orchester auf der Bühne, sondern auch das der Zuschauer mit einem eindrucksvoll passenden „Klatschmarsch“ hinter sich perfekt.

Nach der Pause ging es weiter mit einer „Selection“ deutschsprachiger Titel der Band Pur, arrangiert von Manfred Schneider, Folk-Rock von Simon and Garfunkel (arr. Kurt Gäble) und den „Greatest Hits“ der britischen Rockband Queen. Als Dankeschön für das „beste Publikum der Welt“ verabschiedete sich der Instrumental-Verein mit der „Hymne der Blasmusik“, so Moderatorin Gerlinde Windeln, mit dem „Böhmischen Traum“ von Norbert Gälle (arr. Siegfried Rundel).

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