„Insideout“ und „U2.Experience“ lassen das schlechte Wetter vergessen

Von: anna
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Vor allem Sänger Micha van de Weg (Mitte) war es bei der Gruppe „U2.Experience“, der dem Publikum ein wenig „einheizte“. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Obwohl die ersten Sonnenstrahlen sich schon am Samstagabend wieder hinter den Wolken hervortrauten und über dem Wassenberger Gondelweiher ein wunderschön anzusehender Regenbogen hing, litt der Musiksommer auf dem ehemaligen Freibadgelände sehr unter dem stürmischen und regnerischen Wetter des Tages.

Neben den abgehärteten Fans im Regenzeug trieb es erst zu späterer Stunde und warm gekleidet immer mehr Besucher hinaus, so dass die Stimmung auflebte und der ein oder andere sogar ein Tänzchen auf der Rasenfläche vor der Bühne wagte.

Über Roßtorplatz und Pontorsonplatz hat sich der traditionelle Musiksommer in Wassenberg jetzt mit dem Gelände des ehemaligen Freibads einen neuen Platz „erwandert“. Dieser gefiel den Veranstaltern, der Stadt, dem kommunalen Versorgungsunternehmen NEW und dem Wassenberger Kultur-Förderverein ebenso gut wie den Gästen. „Das hätte ich heute Mittag noch nicht gedacht“, staunte Patrick Beckers, bei NEW zuständig für Marketing und Sponsoring. „Aber der Eintritt ist doch frei, da hätten wir es immer noch kurzfristig absagen können“, erklärte er zum Wagnis, die Veranstaltung trotz vorhergesagten Unwetters durchzuführen.

Begrüßt wurden die Besucher auf einer der beiden Bühnen von Moderator Markus Peggen. Nach Übach-Palenberg und Geilenkirchen gehe mit dem Musiksommer in Wassenberg eine kleine Tournee durch die Region zu Ende. „Der große Sturm ist überstanden. Alles, was wir jetzt hier sehen und hören wollen, ist Partysturm“, erklärte er. Als „fantastisches Doppel“ bezeichnete er die Auswahl der beiden Bands „Insideout“ mit ihren Coversongs aus vielen Jahrzehnten Musikgeschichte und „U2.Experience“, die viele Hits der Kultband „U2“ wieder aufleben ließ.

Stundenweise wechselten sich die beiden Bands auf den beiden nebeneinander platzierten Bühnen ab. Den Anfang machte „Insideout“ mit Sängerin Tanja Stemmer, die aus Myhl stammt und so ein Heimspiel hatte. Nicht dabei war der kürzlich verstorbene Schlagzeuger der Gruppe, Ralf Meier aus Tüschenbroich. „Wir widmen dieses Konzert unserem verstorbenen Freund“, erklärte Gitarrist und Sänger Mark Stockums inmitten der ersten Stunde mit einem Blick gen Himmel.

Hatte es Tanja Stemmer in der ersten Stunde trotz Polonaise durchs Publikum noch nicht so ganz geschafft, die bei nur noch 15 Grad Celsius scheinbar eingefrorenen Glieder des Publikums aufzutauen, gelang dies „U2.Experience“. Vor allem Sänger Micha van de Weg animierte die Besucher an den Stehtischen zum Mitsingen und zum Tanzen. Das taten dann nach und nach immer mehr von ihnen. Moderator Peggen hatte da nicht zu viel versprochen: „Nicht ganz das Original, aber verblüffend nah dran.“ Das waren die vier Musiker tatsächlich. Sie begeisterten dann auch nicht nur mit Instrumentalsolos und tollem Gesang, sondern auch mit einer attraktiven Bühnenshow.

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