Inge Schmitz aus Randerath zieht für die CDU in den Rat ein

Von: anna
Letzte Aktualisierung:
11688861.jpg
Inge Schmitz wird heute als neue Ratsfrau der Heinsberger CDU vereidigt. Foto: anna

Heinsberg. Inge Schmitz aus Randerath ist im Heinsberger Rathaus keine Unbekannte, wenn sie bei der Ratssitzung am Mittwoch im Ratssaal für die CDU-Fraktion ihren Platz einnimmt und vor der Sitzung des Rates, die um 18 Uhr beginnt, vereidigt wird. Sie war hier bereits von 1990 bis 1998 als Oberbaurätin in der Stadtverwaltung tätig.

Inge Schmitz nimmt im Rat den Platz von Ralf Baumann aus Kempen ein, der von seinem Amt als Stadtverordneter aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist. Sein persönlicher Vertreter, Werner Hawinkels, trat sein Amt daraufhin aus persönlichen Gründen nicht an. So kommt jetzt die Liste der CDU weiter zum Zuge. Inge Schmitz wird wie zuvor Baumann zudem Mitglied des Finanz- und des Liegenschaftsausschusses.

Die 58-jährige Inge Schmitz stammt aus Randerath. Nach ihrem Abitur am Heinsberger Kreisgymnasium stieg sie in die Fußstapfen ihres Vaters Franz Dahmen und studierte Architektur an der RWTH Aachen. Nach ihrem Referendariat wurde sie 1985 Baurätin beim Oberbergischen Kreis. 1990 kehrte sie als Oberbaurätin in die Heinsberger Verwaltung zurück. Seit 1997 ist Inge Schmitz Mitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. 1998 stieg sie als Architektin in das Architekturbüro ihres Mannes Karl Alexander in Randerath ein, der bereits seit 1985 selbstständig arbeitet und derzeit ebenfalls Mitglied der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Heinsberg ist. Beide sind unter anderem Architekten des Heinsberger Begas-Hauses.

Inge Schmitz gehört der CDU seit 2006 an. Derzeit ist sie Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Randerath-Uetterath-Himmerich, Vorsitzende des Stadtverbands der Frauen-Union und stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands. Was ihr Engagement in der CDU-Fraktion und damit im Stadtrat betreffe, habe sie das Gesamtwohl der Menschen im Blick, sagt sie.

„Die Entscheidung hat sich keiner leicht gemacht“, erklärt sie zur aktuellen Diskussion um die Grundschulpolitik. Die finanzielle Situation sei viel schwieriger geworden, die Schülerzahlen zugleich rückläufig. „Ich sehe die Zwänge, die da sind, und auch ich sehe im Moment keine andere Möglichkeit“, erklärt sie. Man müsse das Beste daraus machen, die Sorgen der Eltern aufnehmen und für einen guten und sicheren Schulweg für alle Kinder sorgen. Und aus pädagogischer Sicht habe eine größere Schule auch ihre Vorteile. „Man sollte vor allem nicht polarisieren“, sagt sie.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert