In sieben Monaten von Kreuzung zum Kreisel

Von: kl
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Der Kreuzungspunkt an Nordpromenade, Ostpromenade, Theodor-Körner-Straße und Brückstraße gehört bald der Vergangenheit an. Die Umbauarbeiten zu einem Kreisverkehr beginnen in diesem Monat. Foto: Koenigs

Erkelenz. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange. In diesem Monat wird der Kreuzungsbereich Nordpromenade, Ostpromenade, Theodor-Körner-Straße und Brückstraße zu einem Kreisverkehr umgebaut. Dabei ist es nicht mit einer Veränderung der Oberfläche getan, sie ist nur ein Teil der Arbeiten, zu denen auch die Erneuerung der Abwasserleitung und eine Kanalsanierung gehören.

Sieben Monate sind als Bauzeit veranschlagt. Während dieser Zeit wird der Verkehr in die Innenstadt von der Roermonder Straße über die Burgstraße und den Johannismarkt zum Markt geführt. Auch ist der Burgparkplatz während der gesamten Bauzeit erreichbar. Die Bauzeit selbst gliedert sich in zwei Phasen. Die sich mehrmals wechselnde Verkehrsführung wird entsprechend ausgeschildert.

Die Linienbusse umfahren den Baustellenbereich großzügig. Der Durchgangsverkehr wird großräumig umgeleitet. Rund 550.000 Euro kostet der Umbau, davon gibt das Land 250.000 Euro als Zuschuss.

Im Stadtrat findet dieses Bauprojekt nicht nur Zustimmung. Das Geld solle lieber an wirklichen Brennpunkten verwandt werden, monierte die Bürgerpartei bei der Etatberatung. Nach Ansicht der Freien Wähler ist er unnötig. Dagegen betonte die CDU, der Kreisverkehr sei bereits im Verkehrsentwicklungsplan 2008 beschlossen worden und werde jetzt dank des Landeszuschusses gebaut.

Lob im Voraus erhielt die Stadt dafür, dass der neue Kreisverkehr die Radfahrer besser schützen werde als es die Kreuzung beim bisherigen Straßenverlauf könne. Dieser Kreisverkehr sei ein großer Schritt hin zur „fahrradfreundlichen Stadt“, meint die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW.

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