In Hückelhoven fließt der Schweiß, damit in Simbabwe Wasser fließt

Von: gp
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Und los! Oberstudienrat Thomas Rubel (im Bild links außen) gibt das Startzeichen zum Sponsorenlauf für Simbabwe. Foto: Günter Passage

Hückelhoven. Bereits seit zwei Jahren unterstützt das städtische Gymnasium Hückelhoven in Zusammenarbeit mit dem in Berlin ansässigen Weltfriedensdienst ein Projekt in Simbabwe. Die Menschen in dem kleinen Ort Chimanimani, an der Grenze zu Mosambik gelegen, soll mit einer Wasserstation versorgt werde. Auch die Bauern sollen davon profitieren.

„Wasser ist ein kostbares Gut in diesem Land, das im südlichen Afrika gelegen ist“, sagt Oberstudienrat Wolfgang Roth, der in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Thomas Rubel, ebenfalls Oberstudienrat, im Hückelhovener Glück-auf-Stadion einen Sponsorenlauf für die Oberstufe des Gymnasiums organisierte. „Gleichzeitig wollen wir mit unserer Hilfe dazu beitragen, dass dort zwischen den Familien, die sich um die Ressourcen streiten, eine Konfliktsituation verhindert werden kann“, sagte von Oberstudienrat Wolfgang Roth.

Er beschrieb die Situation in dem afrikanischen Land: Nachdem sich der ehemalige Staatspräsident Canaan Banana im Jahre 1980 in Simbabwe an die Macht putschte und die weißen Siedler aus dem damaligen Rhodesien vertrieben wurden, herrsche Chaos in dem Land. Auch unter Robert Mugabe, der im Dezember 1987 das Amt des Staatspräsidenten übernahm, änderte sich die Situation für die Bevölkerung kaum. Somit seien die Menschen auf Hilfe von außen angewiesen.

Zur Linderung der Not engagieren sich die Schülerinnen und Schüler des städtischen Gymnasiums von Hückelhoven für das Projekt „Chimanimani“

Auf dem Wochenmarkt von Hückelhoven wurde es bereits einmal vorgestellt. „Weitere Maßnahmen sind geplant“, sagt Oberstudienrat Wolfgang Roth. „Schließlich ist es unser Anliegen, den Menschen in diesem Teil Afrikas bei ihren Projekten Hilfestellung zu gewähren und durch unser Mitwirken deren Sorgen und Nöte zu lindern.“

Mit dem Sponsorenlauf konnten die Schüler nahezu 1500 Euro sammeln, die dem Projekt zugute kommen werden. Nach der schweißtreibenden guten Tat auf dem Sportplatz stärkten sich alle Beteiligten mit kühlen Getränken und Köstlichkeiten vom Grill.

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