In der Normandie Spuren des D-Days gesucht

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Das Foto zeigt Teilnehmer der Studienfahrt unterhalb des weltweit bekannten Mont Saint Michel.

Erkelenz. Bereits zum dritten Mal bot der Heimatverein der Erkelenzer Lande die Studienfahrt in die Normandie und die Erkelenzer Partnerstadt Saint-James an. Diesmal waren 35 Freunde des Heimatvereins dabei und erlebten schöne Landschaften, interessante Kulturdenkmäler und die Gastfreundschaft in der Partnerstadt.

Die Fahrt hatte der Ehrenbürger von Saint-James und Geschäftsführer des Heimatvereins, Theo Görtz, und der Vorsitzende des Heimatvereins, Günther Merkens, organisiert, und beide begleiteten auch die Besucher aus dem Erkelenzer Land. Auf der Hinfahrt besuchte die Gruppe zunächst die Kathedrale von Amiens, eine der großen Kathedralen Frankreichs.

Neben der großartigen Architektur waren hier auch die typischen Merkmale der Gotik gut erkennbar. An nächsten Tag fuhr die Gruppe durch die typische Wiesenlandschaft in den Norden der Normandie und folgte den Spuren Wilhelms des Eroberers. Zunächst besuchten sie Caen, die Stadt Wilhelm des Eroberers und besichtigen die mächtige Burganlage und die Kathedrale St. Etienne, die von Wilhelm dem Eroberer gegründet wurde.

Danach wurde Bayeux besucht. Hier wurde die spätgotische Kathedrale Notre Dame besichtigt und natürlich wurde auch der weltberühmte Teppich von Bayeux in Augenschein genommen. Dieser Teppich schildert eindrucksvoll die Eroberung Englands durch Wilhelm. Den Spuren des 2. Weltkrieges folgte man an der Omaha Beach, wo unter anderem der D-Day am 6. Juni 1944 begann. Zu dieser Spurensuche gehörte an den folgenden Tagen auch der Besuch des deutschen und eines amerikanischen Soldatenfriedhofes in der Nähe von Saint-James. Auf beiden Friedhöfen gedachten die Teilnehmer des Heimatvereins aller Toten des 2. Weltkrieges und legten Ihnen zu Ehren jeweils einen Kranz nieder.

Einer der Höhepunkte in der Normandie ist der Gottesberg Mont-Saint-Michel. Abtei und Ort wurden ausführlich besichtigt und die Geschichte dieses außerordentlichen Bauwerkes wurde mittels der Führung bestens vermittelt. Es ging dann entlang der Küste, vorbei an Cancale – mit den Austernbänken und dem probieren von Austern – nach St.-Malo, einem malerischen Ort am Meer. Bei einem gemeinsamen Stadtspaziergang genossen die Erkelenzer das Flair dieser ehemaligen Korsaren-Stadt. Natürlich wurde auch Saint-James besucht, unter anderem empfing Bürgermeister Michel Thoury die Gäste aus Erkelenz im Rathaus der Stadt.

Calvados darf nicht fehlen

Ein gemeinsames Mittagessen mit vielen Spezialitäten der Küste beeindruckte alle besonders und blieb in guter Erinnerung. Und der Calvados fehlte natürlich nicht. Gerne zeigten die Freunde aus Saint-James Ihre Stadt und dazu zwei private Schlösser in der Umgebung. Hier war beeindruckend, mit viel Liebe, aber auch mit viel Aufwand die Schlossherren Ihr Schloss und die Gärten pflegen.

Mit vielen Eindrücken von der Landschaft, den Kulturgütern und der Gastfreundschaft der Normandie reisten die Freunde des Heimatvereins – zu denen auch ein Ehepaar aus Kanada gehörte – zurück in die Erkelenzer Lande. Diese Rückreise wurde noch in Rouen unterbrochen und bei einem Stadtrundgang lernten die Teilnehmer nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt, sondern auch die Geschichte der Jeanne d’Arc kennen.

Eine nächste Tour in die Normandie ist schon für 2015 geplant, aber dann sollen auch Sehenswürdigkeiten in der Betragne besucht werden.

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