Hückelhoven-Hilfarth/Erkelenz - In der Jugendwerkstatt Schulabschluss gepackt

In der Jugendwerkstatt Schulabschluss gepackt

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Patrick Baysch, Kai Hoffacker, Cedric Zeyen und Kevin Marc Schmitz (v. l.) mit Zeugnis, Dozentin Sabine Bach, Simone Jansen, Leiterin der Jugendwerkstatt, und Lehrerin Anne Joerißen (v.l.) freuen sich auch. Foto: Sommer

Hückelhoven-Hilfarth/Erkelenz. Endlich halten sie das Abschlusszeugnis in der Hand. Kevin Marc Schmitz, Patrick Baysch, Fabian Henne, Kai Hoffacker und Cedric Zeyen, sind sichtlich froh, dass sie den Hauptschulabschluss nach Klasse neun und Klasse zehn bestanden haben.

Hinter den fünf Schülern liegt eine harte Zeit der Vorbereitung mit dem Stützunterricht der Jugendwerkstatt des Caritasverbandes für die Region Heinsberg in Hilfarth.

Dankbar sind alle fünf Schüler ihrer Lehrerin Anne Joerißen, die ein Jahr lang auf den externen Schulabschluss an der Gemeinschaftshauptschule Erkelenz im Rahmen des Stützunterrichts intensiv vorbereitete und ihnen das nötige Wissen in den Fächern Mathematik, Deutsch, Erdkunde und Biologie vermittelte.

Ehrenamtliche Dozentin

Schlossermeister und Werkstattleiter Peter Kleinen unterrichtete die Fächer Physik und Technik. Der Dank der Schüler gilt besonders auch Sabine Bach, die als ehrenamtliche Dozentin das Fach Englisch unterrichtet und alle fünf dermaßen gut vorbereitete, so dass einige sogar ein schlechteres Fach mit der Englischnote ausgleichen konnten.

Besonders stolz sind Cedric Zeyen und Kai Hoffacker. Denn beide bekamen die Note „sehr gut“ in Englisch. Nicht nur das. Schafften sie doch den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und sind nun motiviert, auch noch den Realschulabschluss im nächsten Jahr zu machen.

„Das macht auch mich stolz“, bekennt Sabine Bach. Für sie sei der gute Abschluss ihrer Schüler auch eine Bestätigung dafür, dass sie mit der ehrenamtlichen Tätigkeit als Englischdozentin an der Jugendwerkstatt den richtigen Weg beschritten habe.

„Ich unterrichte gerne. Zudem ist es mir wichtig, den Jugendlichen, eine Perspektive zu geben“, betont sie. Sie habe insgesamt vier Stunden in der Woche Englisch gegeben.

„Wir mussten viel Stoff bewältigen“, sagt sie. Die Ansprüche für die externe Prüfung seien sehr hoch. Lediglich einen Zettel erhalte sie von der Gemeinschaftshauptschule mit den Themen.

Sie könne nur an andere Mitmenschen, Rentner und ehemalige Lehrer appellieren, es ihr gleich zu tun und als Dozent ein Fach an der Jugendwerkstatt zu unterrichten.

„Es wäre schön, wenn wir Ehrenamtliche finden würden“, unterstreicht auch Simone Jansen, Leiterin der Jugendwerkstatt. Denn an Personal mangelt es der Einrichtung, die insgesamt 16 Teilnehmern als offene und freiwillige Maßnahme in einem Jahr die Möglichkeit bietet, in Form von Theorie und Praxis allgemeine, berufs- und arbeitsweltbezogene Schlüsselkompetenzen zu erwerben.

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